Der Profil-Slogan ist der Text direkt unter deinem Namen auf LinkedIn – im Englischen heißt er Headline. Du änderst ihn am Desktop über das Symbol für Sie > Profil anzeigen > Symbol für Bearbeiten im Vorstellungsbereich > Feld Profil-Slogan > Speichern. Gute Slogans nennen Zielgruppe, Nutzen und einen Beleg statt nur den Jobtitel.
Unten findest du die Klickwege für Desktop und App, zwei Formeln und 15 kopierbare Muster nach Rollen sortiert. Stand: 19. September 2026, die Klickwege stammen aus dem deutschen LinkedIn-Hilfeartikel „Ihren Profil-Slogan bearbeiten“.
Was ist der Profil-Slogan auf LinkedIn?
LinkedIn nennt das Feld in der deutschen Oberfläche Profil-Slogan. Der Hilfeartikel beschreibt ihn als den Text unter deinem Namen im Vorstellungsbereich deines Profils.
Zwei Dinge sagt der Hilfeartikel ausdrücklich: Eine Änderung am Profil-Slogan ändert nicht die Einträge unter Aktuell, Früher und Ausbildung. Und wenn Profil-Slogan und aktuelle Position wortgleich sind, wird die aktuelle Position oben im Profil nicht zusätzlich angezeigt. Ein Zeichenlimit nennt LinkedIn in diesem Hilfeartikel nicht – verlass dich also nicht auf Zahlen, die im Netz kursieren, sondern probiere die Länge im Feld selbst aus.
Wo dein Profil-Slogan überall auftaucht
Der Slogan bleibt nicht auf deinem Profil. Beobachtung aus der täglichen Nutzung (von LinkedIn nicht dokumentiert): Die Zeile läuft in der Regel überall dort mit, wo dein Name erscheint.
- In der Personensuche unter deinem Namen – oft das Einzige, was dort über dich zu lesen ist.
- Unter deinen Kommentaren und Beiträgen im Feed.
- In Kontaktanfragen und in Vorschlägen wie „Personen, die Sie kennen könnten“.
- In Benachrichtigungen und in der Nachrichten-Übersicht.
Praktische Folge: Der Slogan ist dein meistgelesener Satz auf LinkedIn. Er sollte für sich allein stehen können, ohne dass jemand dein Profil öffnet.
Profil-Slogan auf LinkedIn ändern: Desktop und App
So steht es im deutschen Hilfeartikel. Am Desktop:
- Klicke oben auf der LinkedIn-Startseite auf das Symbol für Sie.
- Klicke auf Profil anzeigen.
- Klicke in deinem Vorstellungsbereich auf das Symbol für Bearbeiten.
- Nimm im Pop-up-Fenster Einleitung bearbeiten die Änderungen im Feld Profil-Slogan vor.
- Klicke auf Speichern.
In der App:
- Tippe auf dein Profilbild und dann auf Profil anzeigen.
- Tippe in deinem Vorstellungsbereich auf das Symbol für Bearbeiten.
- Nimm auf der Seite Einleitung bearbeiten die Änderungen im Feld Profil-Slogan vor.
- Tippe oben rechts auf Speichern.
Im selben Dialog liegen auch Profilbild und Titelbild. Eine reine Klick-Anleitung mit Screenshots findest du in unserer Wissensdatenbank: Titelbild und Profilslogan auf LinkedIn ändern. Dieser Artikel hier geht weiter und behandelt, was in die Zeile gehört. Die passenden Maße fürs Banner stehen in LinkedIn-Titelbild: Größe und Maße.
Die Formel für einen guten Slogan
Ein Jobtitel beantwortet die Frage „Was bist du?“. Ein guter Slogan beantwortet „Was habe ich davon?“. Zwei Baupläne, die sich bewährt haben:
- Zielgruppe + Nutzen + Beleg: „Ich helfe [Zielgruppe], [Ergebnis] zu erreichen – [Beleg].“
- Rolle + Schwerpunkt + Ergebnis: „[Rolle] für [Schwerpunkt] | [Ergebnis in wenigen Worten]“
Drei Regeln dazu:
- Keyword nach vorne. In der Suchergebnisliste und in der App wird die Zeile abgeschnitten. Was dich auffindbar macht – dein Fach, deine Rolle –, gehört an den Anfang und nicht hinter drei Trennstriche.
- Ein Angebot, nicht drei. Wer alles anbietet, ist für niemanden die erste Wahl. Warum das auch fürs ganze Profil gilt, steht in Ein Profil, ein Angebot.
- Nur Belege, die stimmen. Zahlen, Zertifikate und Referenzen wirken – aber nur echte. Eine erfundene Zahl fällt spätestens im ersten Gespräch auf.
Wenn du Formulierungen durchspielen willst, gibt es dafür auf dieser Website ein kostenloses Werkzeug: den LinkedIn-Headline-Generator.
15 Beispiele für deinen Profil-Slogan
Alle Beispiele sind erfundene Muster zum Umbauen – keine echten Personen, keine echten Firmen. Die Platzhalter in eckigen Klammern ersetzt du durch deine eigenen, belegbaren Angaben. Übernimm keine Zahl, die du nicht nachweisen kannst.
Vertrieb
- Muster: „B2B-Vertrieb für [Branche] | Ich bringe [Zielgruppe] planbar an den Verhandlungstisch“
- Muster: „Account Executive [Softwarekategorie] | Weniger Kaltakquise, mehr Gespräche mit Entscheidern“
- Muster: „Ich helfe [Zielgruppe], ihren Vertriebsprozess vom Erstkontakt bis zum Abschluss zu ordnen“
Beratung
- Muster: „[Fachgebiet]-Beratung für den Mittelstand | [Anzahl] Projekte seit [Jahr]“
- Muster: „Ich begleite [Zielgruppe] bei [Vorhaben] – vom Konzept bis zum Betrieb“
Agentur
- Muster: „[Leistung] für [Branche] | Agenturinhaber:in, [Teamgröße] Köpfe“
- Muster: „Wir machen [Zielgruppe] sichtbar – [Kanal] und [Kanal] aus einer Hand“
Recruiting
- Muster: „Recruiting für [Fachbereich] | Ich besetze [Rollenart] in [Region]“
- Muster: „Talent Acquisition [Branche] | Aktuell offen: [Rolle], [Rolle]“
- Muster: „Ich verbinde [Zielgruppe] mit Arbeitgebern, die wirklich zu ihnen passen“
Gründer:in
- Muster: „Gründer:in [Firmenart] | Wir lösen [Problem] für [Zielgruppe]“
- Muster: „Baue [Produktkategorie] für [Zielgruppe] – schreibe hier über [Thema]“
Jobsuche
- Muster: „[Berufsbezeichnung] mit [X] Jahren Erfahrung in [Fach] | offen für neue Aufgaben in [Region]“
- Muster: „[Studiengang]-Absolvent:in | suche Einstieg in [Fachbereich], Schwerpunkt [Thema]“
- Muster: „[Fachgebiet] | zuletzt [Rolle] in einem [Firmenart] | aktuell auf Jobsuche“
LinkedIn Headline und Profil-Slogan: derselbe Text
„Headline“ ist schlicht die englische Bezeichnung desselben Feldes. Stellst du die Sprache deiner LinkedIn-Oberfläche auf Englisch um, heißt es Headline, auf Deutsch Profil-Slogan. Es sind also nicht zwei Texte, die du getrennt pflegen musst, sondern derselbe Eintrag.
Ein echter Unterschied entsteht erst, wenn du mehrsprachige Profilfassungen anlegst: Dort kannst du je Sprache einen eigenen Slogan hinterlegen. Wer international arbeitet, sollte die englische Fassung nicht wörtlich übersetzen, sondern die Begriffe wählen, nach denen die Zielgruppe tatsächlich sucht.
Typische Fehler
- Nur der Jobtitel. „Senior Manager“ sagt niemandem, wobei du hilfst.
- Buzzword-Kette. Fünf Begriffe mit Trennstrichen lesen sich wie ein Stichwortverzeichnis, nicht wie ein Angebot.
- Keyword am Ende. Was hinter dem Abschneidepunkt steht, liest in Suche und App niemand.
- Emoji-Wand. Ein Symbol kann gliedern, fünf wirken unruhig – und Screenreader lesen jedes einzeln vor.
- Erfundene Zahlen. Ein Beleg wirkt nur, solange er stimmt.
- Einmal setzen und vergessen. Neue Rolle, neuer Schwerpunkt, neue Zielgruppe – der Slogan muss mitwandern.
Häufige Fragen zum LinkedIn Profil-Slogan
Wie lang darf der Profil-Slogan sein?
Der deutsche LinkedIn-Hilfeartikel zum Bearbeiten des Profil-Slogans nennt kein Zeichenlimit. Verlass dich deshalb nicht auf Zahlen aus zweiter Hand, sondern tippe deinen Text ins Feld und schau, ab wann LinkedIn dich stoppt. Plane ohnehin so, dass die wichtigste Aussage vorne steht, weil die Zeile in Suche und App abgeschnitten wird.
Wo finde ich den Profil-Slogan auf LinkedIn?
Es ist der Text unter deinem Namen im Vorstellungsbereich deines Profils. Bearbeiten kannst du ihn am Desktop über das Symbol für Sie > Profil anzeigen > Symbol für Bearbeiten > Feld Profil-Slogan. In der App gehst du über dein Profilbild und Profil anzeigen denselben Weg.
Ändert sich meine Position, wenn ich den Slogan ändere?
Nein. Laut Hilfeartikel ändert das Bearbeiten des Profil-Slogans nicht die Einträge unter Aktuell, Früher und Ausbildung. Beide Angaben sind voneinander unabhängig. Sind Slogan und aktuelle Position allerdings wortgleich, zeigt LinkedIn die Position oben im Profil nicht zusätzlich an.
Sehen meine Kontakte, dass ich den Slogan geändert habe?
LinkedIn kann Profiländerungen als Update im Netzwerk ausspielen. Ob das passiert, steuerst du unter Einstellungen & Datenschutz. Wenn du gerade laufend am Profil feilst, schalte diese Benachrichtigungen vorher aus und erst am Ende wieder ein.
Brauche ich Emojis oder Trennstriche im Slogan?
Beides ist erlaubt, aber kein Muss. Ein Trennstrich oder ein senkrechter Strich gliedert zwei Aussagen gut lesbar. Emojis ziehen Aufmerksamkeit, erschweren aber das Vorlesen durch Screenreader und wirken in konservativen Branchen schnell unpassend. Entscheide nach deiner Zielgruppe, nicht nach Trend.

