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Open to Work auf LinkedIn: aktivieren und entfernen

8 Min. Lesezeit

Sebastian Andes, Philipp Krapp & CompLeadly TeamSebastian Andes, Philipp Krapp & CompLeadly Team

Zuletzt aktualisiert am

Open to Work auf LinkedIn: schwebende Profilkarte mit grünem Ring um eine Avatar-Silhouette und einem Schalter für die Sichtbarkeit

Open to Work aktivierst du am Desktop über „Sie“, „Profil anzeigen“, „Offen für“ und „Jobangebote“. Beim Einrichten wählst du, ob alle Mitglieder den grünen #OpenToWork-Rahmen sehen oder nur Personen mit LinkedIn Recruiter. Entfernen geht über das Symbol „Bearbeiten“ im Feld „Offen für Jobangebote“ und einen Klick auf „Löschen“.

Zuletzt aktualisiert: 15. Oktober 2026. Alle Klickwege stammen aus dem deutschen LinkedIn-Hilfebereich, Stand: Oktober 2026 (geprüft am 3. Oktober 2026). Unten stehen die Wege am Desktop und in der App, die zwei Sichtbarkeitsstufen im Vergleich und wie das Signal bei Recruitern ankommt.

Was „Open to Work“ auf LinkedIn ist

Open to Work heißt im deutschen LinkedIn „Offen für Jobangebote“. Es ist kein Text in deiner Zusammenfassung und kein Beitrag, sondern ein eigenes Feld oben in deinem Profil. Du trägst dort ein, wonach du suchst, und LinkedIn sorgt laut Hilfe dafür, dass Recruiter dein Profil bei der Suche nach passenden Kandidaten angezeigt bekommen.

Diese Angaben kannst du machen:

  • Jobbezeichnungen, für die du offen bist
  • Arbeitsmodelle, etwa vor Ort, hybrid oder remote
  • Arbeitsorte
  • Startdatum
  • Beschäftigungsverhältnisse, etwa Vollzeit oder Teilzeit
  • Sichtbarkeit, also wer das Signal sieht

Für Jobs in Indien kommen laut LinkedIn Kündigungsfrist, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung dazu. Wichtig: Das Feld ist ein Suchsignal, keine Bewerbung. Es ersetzt weder ein sauberes Profil noch die aktive Jobsuche. Welche Stolperfallen dabei am häufigsten vorkommen, steht in den häufigsten LinkedIn-Fehlern bei der Jobsuche.

Open to Work aktivieren: Schritt für Schritt am Desktop

Der direkte Weg führt über dein Profil:

  1. Klicke oben auf deiner LinkedIn-Startseite auf das Symbol „Sie“.
  2. Klicke auf „Profil anzeigen“.
  3. Klicke auf „Offen für“.
  4. Klicke auf „Jobangebote“.
  5. Trag im Pop-up-Fenster Jobbezeichnungen, Arbeitsorte, Arbeitsmodelle und Beschäftigungsverhältnisse ein und wähle die Sichtbarkeit.
  6. Klicke auf „Speichern“.

LinkedIn weist darauf hin, dass manche Mitglieder statt „Offen für Jobangebote“ den Punkt „Wählen Sie aus, was Ihr nächster Job Ihnen bieten sollte“ sehen. Gemeint ist dieselbe Funktion.

Open to Work aktivieren: vom Profil über das Formular zum aktiven Signal
Open to Work aktivieren: vom Profil über das Formular zum aktiven Signal

Der zweite Weg führt über den Jobs-Bereich und eignet sich, wenn du nur die Angaben anpassen willst:

  1. Klicke oben auf den Tab „Jobs“.
  2. Klicke in der linken Seitenleiste auf „Einstellungen“.
  3. Klicke auf den Pfeil neben „Offen für Jobangebote“.
  4. Aktualisiere Jobbezeichnungen, Arbeitsmodelle, Arbeitsorte, Startdatum, Beschäftigungsverhältnisse und Sichtbarkeit.
  5. Klicke auf „Speichern“.

Open to Work in der App aktivieren

  1. Tippe auf dein Profilfoto.
  2. Tippe erneut auf das Profilfoto, um dein Profil zu öffnen.
  3. Tippe oben in der Vorstellungskarte auf „Offen für“.
  4. Tippe auf „Jobangebote“.
  5. Trag deine Angaben ein, wähle die Sichtbarkeit und tippe auf „Speichern“.

Sichtbarkeit: alle Mitglieder oder nur Recruiter

Beim Einrichten wählst du, wer dein Signal sieht. Das ist die eigentliche Entscheidung.

  • „Alle LinkedIn Mitglieder“: Dazu gehören laut Hilfe auch Recruiter und Personen bei deinem aktuellen Arbeitgeber. LinkedIn fügt deinem Profilfoto den #OpenToWork-Fotorahmen hinzu, den bekannten grünen Ring.
  • „Nur Personaler:innen“: Das Signal geht nur an Personen, die LinkedIn Recruiter verwenden. Am Profilbild ändert sich nichts.

Laut deutscher Hilfeseite gibt es diese zwei Stufen. Laut englischer Hilfeseite gibt es eine dritte, „Visible only to you“: Dann nutzt LinkedIn deine Angaben nur, um deine Jobempfehlungen anzupassen. Stand: Oktober 2026. Welche Stufen dein Formular anbietet, siehst du beim Einrichten.

Open to Work Sichtbarkeit: grüner Rahmen für alle oder stilles Signal nur für Recruiter
Open to Work Sichtbarkeit: grüner Rahmen für alle oder stilles Signal nur für Recruiter

Grüner Rahmen oder stilles Signal: Vor- und Nachteile

Grüner Rahmen (alle Mitglieder)

Nur Recruiter

Wer es sieht

jeder, der dein Profil oder deine Beiträge sieht, auch dein Arbeitgeber

nur Nutzer von LinkedIn Recruiter

Pro

dein Netzwerk weiß Bescheid und kann dich weiterempfehlen

diskret, dein Profilbild bleibt unverändert

Contra

auch Kollegen und Vorgesetzte sehen das Signal

wirkt nur bei Recruitern mit kostenpflichtiger Recruiter-Lizenz

Schutz vor dem eigenen Arbeitgeber

keiner, der Rahmen ist öffentlich

Recruiter-Nutzer deines aktuellen Unternehmens sollen das Signal laut LinkedIn nicht sehen, ohne Garantie

Passt, wenn

du ohne Job bist oder offen wechselst

du in einem Arbeitsverhältnis stehst

Die stille Variante ist die naheliegende Wahl für alle, die noch angestellt sind. Der Rahmen lohnt sich, wenn dein Netzwerk aktiv mitsuchen soll: Dann arbeitet nicht nur die Recruiter-Suche für dich, sondern auch jede Person, die deinen Namen weiterreicht.

Was LinkedIn zur Privatsphäre gegenüber deinem Arbeitgeber sagt

Zur stillen Variante schreibt LinkedIn im deutschen Hilfeartikel wörtlich: „Um Ihre Privatsphäre zu schützen, sorgen wir dafür, dass User:innen von LinkedIn Recruiter, die in Ihrem aktuellen Unternehmen arbeiten, Ihre geteilten Karriereziele nicht sehen. Wir können jedoch keine absolute Geheimhaltung garantieren.“ Maßgeblich ist das Unternehmen, das in deinem Profil als aktueller Arbeitgeber eingetragen ist.

Nimm den zweiten Satz ernst. Soll dein Arbeitgeber auf keinen Fall davon erfahren, führt der bessere Weg über direkte Gespräche mit ausgewählten Kontakten statt über ein Profilsignal.

Open to Work entfernen oder ausschalten

Entfernen willst du das Signal spätestens, wenn ein neuer Vertrag unterschrieben ist oder der Rahmen doch zu laut wirkt. Einen Pausenschalter beschreibt die LinkedIn-Hilfe nicht, du löschst das Feld.

Am Desktop:

  1. Klicke oben auf der Startseite auf das Symbol „Sie“.
  2. Klicke auf „Profil anzeigen“.
  3. Klicke oben im Feld „Offen für Jobangebote“ auf das Symbol „Bearbeiten“.
  4. Klicke auf „Löschen“.

In der App:

  1. Tippe auf dein Profilfoto und danach erneut darauf, um dein Profil zu öffnen.
  2. Tippe oben im Feld „Offen für Jobangebote“ auf das Symbol „Bearbeiten“.
  3. Tippe auf „Löschen“.
Open to Work entfernen: der Rahmen um das Profilbild verschwindet
Open to Work entfernen: der Rahmen um das Profilbild verschwindet

LinkedIn weist darauf hin, dass deine vorherigen Einstellungen dabei nicht gespeichert werden. Du kannst die Funktion jederzeit wieder aktivieren, musst Jobbezeichnungen und Orte dann aber neu eintragen. Notiere sie vorher, wenn du nur kurz pausieren willst.

Zwei Fälle, in denen LinkedIn selbst nachfragt: Antwortest du nicht mehr auf InMails von Personaler:innen, schickt LinkedIn laut Hilfe eine E-Mail mit der Frage, ob du noch offen für Jobangebote bist. Kommt keine Bestätigung, schaltet LinkedIn die Funktion ab, bis du sie selbst wieder aktivierst. Und wer eine neue Position im Profil einträgt, wird laut Recruiter-Hilfe gefragt, ob das Signal ausgeschaltet werden soll.

Wie Recruiter Open-to-Work-Kandidaten finden

Auf der anderen Seite der Suche ist Open to Work ein Filter. Im Recruiter-Hilfebereich beschreibt LinkedIn den Spotlight „Open to work“: Nach einer Suche klicken Recruiter oben in den Ergebnissen unter „Spotlights“ darauf und sehen nur noch die Kandidaten, die das Signal gesetzt haben. Auch die stille Variante erscheint in diesem Spotlight, nur ohne Fotorahmen. Recruiter sehen das Signal an drei Stellen: am Rahmen des Profilbilds (nur bei „Alle Mitglieder“), auf der Profilkarte in den Suchergebnissen und im Profil selbst.

Steht ein Kandidat schon in der Pipeline eines Recruiter-Projekts und setzt das Signal, bekommt der Recruiter eine Benachrichtigung. Hat ein Kandidat zwei InMails von Recruitern in Folge nicht beantwortet, erinnert LinkedIn ihn daran. Quelle: LinkedIn-Hilfe „View candidates who are open to work in Recruiter“, Stand: Oktober 2026.

Recruiter filtern Open-to-Work-Kandidaten aus vielen LinkedIn-Profilen heraus
Recruiter filtern Open-to-Work-Kandidaten aus vielen LinkedIn-Profilen heraus

Für dich als Suchende heißt das: Der Spotlight setzt eine kostenpflichtige Recruiter-Lizenz voraus. Was die kostet und worin sich Recruiter Lite und Recruiter unterscheiden, steht in unserem Beitrag zu den LinkedIn-Recruiter-Kosten.

Open to Work aus Recruiter-Sicht: Kandidaten aktiv ansprechen

Für Recruiter ist das Signal ein Startpunkt, kein Ersatz für eigene Suche. Wer nur auf den Spotlight wartet, erreicht ausschließlich die Kandidaten, die das Feld gesetzt haben. Passende Leute ohne das Signal bleiben unsichtbar. Wie du darüber hinaus Kandidaten findest und anschreibst, steht in unserem Leitfaden zu Active Sourcing auf LinkedIn. Wer ohne Recruiter-Lizenz gezielt nach Profilen mit #OpenToWork-Rahmen sucht, findet den Weg im Wissensartikel #HIRING und #OPENTOWORK: so findest du diese Kontakte.

CompLeadly übernimmt die Ansprache, sobald die Liste steht. Als Quelle dienen LinkedIn-Personensuche, Sales Navigator und Recruiter-Lite-Suchen, Pipelines oder gespeicherte Suchen. Pro Stelle legst du einen Ablauf an: Profilbesuch, Vernetzungsanfrage mit erster Nachricht, Follow-up bei Funkstille. Die Desktop-App läuft dabei lokal auf deinem Rechner. Mehr dazu auf der Seite CompLeadly für Recruiter.

Im Vertrieb gilt dieselbe Logik mit anderem Ziel: Eine Sales-Navigator-Suche nach Entscheidern wird zur Zielgruppe, die die App nach demselben Muster abarbeitet.

Selbst auf Hiring Manager zugehen

Open to Work ist ein passives Signal. Es wirkt erst, wenn jemand mit Recruiter-Lizenz nach Profilen wie deinem sucht. Die aktive Hälfte der Jobsuche liegt bei dir: Finde in der LinkedIn-Personensuche die Teamleitungen und Recruiter deiner Wunscharbeitgeber, zum Beispiel über ihren #HIRING-Rahmen, und vernetz dich mit einer konkreten Frage zum Team.

Mit CompLeadly wird aus dieser Suche eine Zielgruppe. Die App besucht die Profile, schickt die Vernetzungsanfrage, nach der Annahme deinen Opener und bei Funkstille ein Follow-up. In der kostenlosen Version sind das Basis-Funktionen mit Tageslimit, zum Beispiel 2 Vernetzungsanfragen, 1 Opener und 1 Follow-up pro Tag. Für eine kurze Liste von Wunscharbeitgebern kann das reichen. Getrennt davon testest du in den ersten 10 Tagen nach der Registrierung alle Funktionen.

Vorher aufräumen: das Profil muss die Erwartung einlösen

Das Signal bringt Profilbesuche, kein fertiges Profil. Wer den Rahmen setzt, bekommt mehr Aufmerksamkeit und damit mehr Gelegenheiten, an einer schwachen Überschrift oder einer leeren Zusammenfassung zu scheitern. Bevor du aktivierst, lohnt sich ein Durchgang durch dein Profil. Eine Reihenfolge dafür findest du im Beitrag Perfektes LinkedIn Profil in 6 Schritten. Für die Überschrift hilft der kostenlose LinkedIn-Headline-Generator. Tool öffnen.

Willst du zusätzlich einen Lebenslauf hinterlegen, zeigt unsere Anleitung zum LinkedIn-Lebenslauf, welche Ablage öffentlich ist und welche nicht.

Häufige Fragen: Open to Work auf LinkedIn

Wie aktiviere ich Open to Work auf LinkedIn?

Am Desktop über „Sie“, „Profil anzeigen“, „Offen für“ und „Jobangebote“. Dort trägst du Jobbezeichnungen, Arbeitsorte, Arbeitsmodelle und Beschäftigungsverhältnisse ein, wählst die Sichtbarkeit und klickst auf „Speichern“. In der App tippst du zweimal auf dein Profilfoto und dann in der Vorstellungskarte auf „Offen für“.

Wie entferne ich den grünen Open-to-Work-Rahmen wieder?

Öffne dein Profil, klicke im Feld „Offen für Jobangebote“ auf das Symbol „Bearbeiten“ und dann auf „Löschen“. In der App funktioniert derselbe Weg mit Tippen. Deine vorherigen Angaben werden dabei nicht gespeichert.

Sieht mein Arbeitgeber, dass ich Open to Work bin?

Bei „Alle LinkedIn Mitglieder“ ja, der Rahmen ist für jeden sichtbar. Bei „Nur Personaler:innen“ sorgt LinkedIn nach eigener Aussage dafür, dass Recruiter-Nutzer aus deinem aktuellen Unternehmen deine Karriereziele nicht sehen. LinkedIn schreibt dazu aber: „Wir können jedoch keine absolute Geheimhaltung garantieren.“

Was ist der Unterschied zwischen dem Rahmen und der Recruiter-Variante?

Der Rahmen ist die öffentliche Version: Er erscheint um dein Profilbild und ist für alle sichtbar. Die Recruiter-Variante teilt deine Angaben nur mit Personen, die LinkedIn Recruiter verwenden, und verändert dein Profilbild nicht. Im Recruiter-Spotlight „Open to work“ erscheinen beide.

Warum ist mein Open to Work plötzlich weg?

Laut LinkedIn-Hilfe fragt LinkedIn per E-Mail nach, wenn du nicht mehr auf InMails von Personaler:innen antwortest. Bestätigst du nicht, schaltet LinkedIn die Funktion ab, bis du sie selbst wieder aktivierst.

Schadet Open to Work meinen Chancen?

Dazu gibt es von LinkedIn keine Aussage, und belastbare Zahlen kennen wir nicht. Sachlich lässt sich sagen: Der Rahmen ist ein sichtbares Signal an dein ganzes Netzwerk, die Recruiter-Variante nicht. Stört dich die Sichtbarkeit, wähle die stille Option, die Funktion selbst musst du dafür nicht aufgeben.


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Sebastian Andes
Sebastian Andes

Geschäftsführer · CEO

Marketing-Coach & Unternehmensberater. Als erfahrener Unternehmer und Marketingstratege baut er CompLeadly seit 2019 mit auf.

Philipp Krapp
Philipp Krapp

Geschäftsführer · CTO

Software-Ingenieur & App-Entwickler. Als innovativer Softwareentwickler baut er CompLeadly seit 2019 mit auf.

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