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Was ist die LinkedIn API? Ein vollständiger Leitfaden für 2026

7 Min. Lesezeit

Sebastian Andes, Philipp Krapp & CompLeadly TeamSebastian Andes, Philipp Krapp & CompLeadly Team

Zuletzt aktualisiert am

Was ist die LinkedIn API? Ein vollständiger Leitfaden für 2026

Die LinkedIn API ist die offizielle Programmierschnittstelle, über die Anwendungen mit LinkedIn sprechen dürfen: Login per „Sign in with LinkedIn“, Beiträge veröffentlichen, Stellenanzeigen, Werbekampagnen oder Sales-Navigator-Daten. Sie ist kein Daten-Abzug für beliebige Profile, sondern in Produkte und Partnerprogramme aufgeteilt – nur drei Berechtigungen sind ohne Freigabe nutzbar, alles andere muss LinkedIn genehmigen. Eine öffentliche Preisliste gibt es nicht (Stand: 19. September 2026, Quelle: Microsoft Learn: Getting Access to LinkedIn APIs).

Zugangsprogramme der LinkedIn API im Überblick

LinkedIn ordnet seine APIs nach Geschäftsbereichen. Diese Aufteilung steht in der offiziellen Dokumentation auf Microsoft Learn (Stand: 19. September 2026):

  • Open Permissions (Consumer) – ohne Genehmigung im Developer Portal aktivierbar: „Sign in with LinkedIn using OpenID Connect“ (Berechtigungen profile und email) sowie „Share on LinkedIn“ (w_member_social).
  • Marketing Solutions – die Advertising API muss beantragt und freigegeben werden; Audience-Berechtigungen gibt es erst als bereits zugelassener Advertising-API-Partner.
  • Sales Solutions – Zugriff nur als Partner der Sales Navigator Application Platform (SNAP), mit Berechtigungen wie r_sales_nav_display oder r_sales_nav_profiles.
  • Talent Solutions – Bewerbung über das ATS-Partnerprogramm, unter anderem für Recruiter System Connect, Apply Connect, Apply with LinkedIn und Premium Job Posting.
  • Learning Solutions – eigener Antrag über „Request API Access“ in der Learning-Dokumentation.
  • Compliance – geschlossen. Die Berechtigungen r_compliance und w_compliance sind nur noch zur Referenz dokumentiert und können nicht beantragt werden.

Alle Zugriffe laufen über OAuth 2.0, entweder im Member-Flow (im Namen einer angemeldeten Person) oder im Application-Flow (im Namen der Anwendung).

LinkedIn API Kosten: Was zahlt man wirklich?

Kurz: LinkedIn veröffentlicht keine Preisliste für seine APIs. Weder developer.linkedin.com noch die API-Dokumentation auf Microsoft Learn nennen Beträge (geprüft am 19. September 2026). Was dort steht, ist der Zugang – nicht der Preis.

Daraus ergeben sich drei realistische Kostenblöcke:

  1. Der API-Zugang selbst: Die Open Permissions lassen sich im Developer Portal ohne Freigabe und ohne Gebühr aktivieren. Für alle übrigen Produkte ist die Freigabe das Nadelöhr, nicht die Rechnung.
  2. Die zugrunde liegenden LinkedIn-Produkte: Wer die Marketing-, Sales- oder Talent-APIs nutzt, braucht die passenden kostenpflichtigen Lösungen (Werbekonto, Sales Navigator, Recruiter). Deren Preise verhandelt LinkedIn im Vertrieb und veröffentlicht sie nicht in der API-Dokumentation.
  3. Die Entwicklung: OAuth-Anbindung, Token-Erneuerung, Fehlerbehandlung und das Nachziehen von Breaking Changes sind der Posten, den Projekte am häufigsten unterschätzen.

Preise, die du für eine „LinkedIn API“ im Netz findest – etwa Staffelpreise pro tausend Profile – gehören in aller Regel zu Drittanbieter-Diensten, nicht zu LinkedIn. Das gilt auch für die weiter unten genannten Scraper-Tarife.

Was ist die LinkedIn API?

Die LinkedIn API (Application Programming Interface) ist ein umfassendes Werkzeug, das Entwicklern hilft, wertvolle öffentliche Daten von LinkedIn zu extrahieren. Mit der LinkedIn API können Unternehmen und Entwickler detaillierte Informationen zu LinkedIn-Profilen sammeln, darunter:

  • Benutzer-IDs
  • Namen
  • Städte
  • Jobtitel
  • Beiträge
  • Informationen zu aktuellen Unternehmen und vieles mehr

Die LinkedIn API ermöglicht eine Integration in verschiedene Geschäftsprozesse und Anwendungen, um die Nutzererfahrung zu verbessern, etwa durch Funktionen wie:

  • Integration von LinkedIn-Profilen in Anwendungen
  • Teilen von Inhalten und Unternehmensseiten
  • Bereitstellung personalisierter Inhalte basierend auf LinkedIn-Profilen
  • Einfaches Einloggen und Verwalten von Benutzerprofilen

Durch die Verwendung der LinkedIn API können Unternehmen die Funktionalität ihrer Anwendungen erweitern und wertvolle LinkedIn-Daten problemlos extrahieren.

Wie wird man LinkedIn Partner?

Um Zugriff auf die LinkedIn API zu erhalten, müssen Unternehmen LinkedIn-Partner werden. Der LinkedIn Partner Program ermöglicht den Zugriff auf verschiedene API-Produkte, die für unterschiedliche Branchen von Bedeutung sind, wie etwa:

  • Talentlösungen für HR-Technologie-Unternehmen
  • Marketinglösungen für Marketing-Automatisierung
  • Sales Navigator für Vertriebsunternehmen

Der Zugang zur LinkedIn API ist jedoch ein langwieriger Prozess, der eine Genehmigung von LinkedIn erfordert. Du musst die richtige Partner-Programm-Kategorie auswählen und dich für den Zugang bewerben.

Wie viel kostet die LinkedIn Scraper API?

LinkedIn API wird in verschiedenen Preisplänen angeboten:

  • Basic Plan: Kostenlos, für bis zu 3 Profile
  • Standard Plan: $59 pro Monat, für bis zu 500 Profile
  • Premium Plan: $499 pro Monat, für bis zu 10.000 Profile

Die Wahl des richtigen Plans hängt davon ab, wie viele Profile du abfragen möchtest.

Wie funktioniert die LinkedIn Scraper API?

Die LinkedIn API ermöglicht es, automatisierte Anfragen an LinkedIn zu senden, um Daten zu extrahieren. Diese Daten werden in einem strukturierten Format geliefert, das für die schnelle Verarbeitung und Analyse geeignet ist. Unternehmen können mit der LinkedIn API verschiedene Produkte nutzen, darunter Marketing-Tools, Verkaufsanwendungen und Talentlösungen, um ihre Geschäftsprozesse zu optimieren.

Wie richtet man die LinkedIn Scraper API ein?

Um mit der LinkedIn API zu beginnen, musst du eine Anwendung im LinkedIn Developer Portal erstellen, die OAuth 2.0-Authentifizierung einrichten und API-Schlüssel anfordern. Die API-Anwendung benötigt dann die richtigen Berechtigungen, um auf die gewünschten LinkedIn-Daten zugreifen zu können.

Brauchst du die API für deine eigene Akquise?

Die offizielle API ist für LinkedIn-Partner gedacht. Für deine eigene Akquise brauchst du sie nicht: CompLeadly arbeitet mit deinem eigenen LinkedIn-Zugang, direkt auf deinem Rechner.

Alternativen zur LinkedIn API

Für Unternehmen, die LinkedIn-Daten extrahieren möchten, aber keinen Zugang zur LinkedIn API haben oder keine eigenen Entwicklerressourcen nutzen können, gibt es Alternativen. Drittanbieter-Tools wie Evaboot bieten eine benutzerfreundliche Möglichkeit, LinkedIn-Daten zu extrahieren, ohne die API direkt zu verwenden. Diese Tools bieten eine einfache Möglichkeit, Leads zu exportieren und zu verifizieren.

Für Recruiting und Jobsuche gilt dieselbe Grenze wie im Vertrieb. Die Talent-Solutions-Schnittstellen wie Recruiter System Connect richten sich an ATS-Partner, nicht an eine einzelne Recruiterin, die Kandidaten anschreiben will, und schon gar nicht an Bewerber. Wer Kandidaten ansprechen oder als Bewerber Hiring Manager direkt erreichen will, braucht keinen API-Zugang, sondern eine saubere Zielgruppe und eine gute erste Nachricht. Die Automatisierung von CompLeadly läuft lokal in der Desktop-App mit deinem eigenen LinkedIn-Zugang, einen Partnerantrag brauchst du dafür nicht. Quelle ist, was du ohnehin nutzt: Personensuche, Sales Navigator oder, mit Lizenz, Recruiter Lite. Danach laufen Besuch, Anfrage, Nachricht und Follow-up ab. Mehr dazu: CompLeadly für Recruiting-Teams und Open to Work auf LinkedIn.

Fazit

Die LinkedIn API bietet eine effiziente Möglichkeit, LinkedIn-Daten zu extrahieren. Die Integration der API in Geschäftsprozesse kann Unternehmen dabei helfen, wertvolle Daten zu sammeln und ihre Marketing- und Vertriebsstrategien zu optimieren. Unternehmen, die die API nutzen möchten, sollten sich jedoch der komplexen Anforderungen und der Notwendigkeit, LinkedIn-Partner zu werden, bewusst sein. Für diejenigen, die keine API nutzen möchten, bieten Drittanbieter-Tools wie Evaboot eine praktische Alternative.

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Weiterlesen

Wenn du die Grundlagen der Plattform nachschlagen möchtest, hilft Was ist LinkedIn?. Für den Vertriebsteil lohnt der Blick auf LinkedIn Sales Navigator: sinnvolle Investition oder überbewertetes Vertriebstool? – die SNAP-Schnittstelle setzt genau dieses Produkt voraus. Bei technischen Problemen mit deinem Konto führt der Weg über den LinkedIn-Kundendienst.

Häufige Fragen zur LinkedIn API

Ist die LinkedIn API kostenlos?

Für die drei Open Permissions – Anmeldung per OpenID Connect und das Teilen von Beiträgen – fällt keine Gebühr an; sie sind im Developer Portal direkt aktivierbar. Für alle anderen Programme veröffentlicht LinkedIn keine Preise, und der Zugang hängt an einer Freigabe sowie meist an einem kostenpflichtigen LinkedIn-Produkt (Stand: 19. September 2026).

Wie bekomme ich Zugriff auf die LinkedIn API?

Du legst im LinkedIn Developer Portal eine App an und aktivierst unter „Products“ das gewünschte Produkt. Open Permissions schalten sich sofort frei, Marketing-, Sales-, Talent- und Learning-Produkte müssen beantragt und von LinkedIn genehmigt werden.

Kann ich mit der LinkedIn API beliebige Profile auslesen?

Nein. Die API liefert Daten nur im Rahmen der erteilten Berechtigungen, also etwa zum angemeldeten Mitglied oder zu den Objekten eines Partnerprogramms. Ein allgemeiner Profil-Abzug ist nicht vorgesehen.

Welche Authentifizierung nutzt die LinkedIn API?

OAuth 2.0. LinkedIn unterscheidet den Member Authentication Flow (Autorisierungscode, im Namen einer Person) und den Application Authentication Flow (Client Credentials, im Namen der Anwendung). Welcher Flow gilt, hängt an der jeweiligen Berechtigung.


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Sebastian Andes
Sebastian Andes

Geschäftsführer · CEO

Marketing-Coach & Unternehmensberater. Als erfahrener Unternehmer und Marketingstratege baut er CompLeadly seit 2019 mit auf.

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Philipp Krapp

Geschäftsführer · CTO

Software-Ingenieur & App-Entwickler. Als innovativer Softwareentwickler baut er CompLeadly seit 2019 mit auf.

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