Denn: Deine besten Leads sitzen unter den Iinkedln-Beiträgen deiner Konkurrenz.
Du musst sie nur einsammeln.
Die meisten posten und hoffen.
Likes zählen.
Kommentare zählen.
Am Ende ist die Reichweite hoch – aber die Anfragen kommen nicht.
Was sie übersehen:
Bei der Konkurrenz und bei jedem Branchen-Influencer passiert genau das Gleiche.
Hunderte Menschen liken Beiträge zu deinem Thema.
Sie kommentieren sogar.
Sie zeigen damit eines ganz deutlich:
Sie denken JETZT über das Thema nach.
Genau diese Personen nennen wir High-Intent-People.
Und sie sind die einfachsten Leads, die du dir vorstellen kannst.
So machst du daraus deine eigene Lead-Maschine:
1. Finde 3–5 Personen oder Unternehmen in deinem Markt
Zum Beispiel:
→ Konkurrenz
→ Influencer
→ Branchen-Verbände
Wichtig ist: Sie posten regelmäßig zu deinem Thema.
2. Schau dir ihre Top-Beiträge der letzten 30 Tage an
Also die Beiträge mit den meisten:
→ Likes
→ Kommentaren
→ relevanten Reaktionen
3. Erstelle daraus eine Liste mit warmen Kontakten
Du schreibst diese Menschen nicht kalt an.
Du hast einen Bezug.
Einen echten.
Denn sie haben gerade aktiv mit einem Thema interagiert, das für dein Angebot relevant ist.
4. Schreibe keine Vernetzungs-Floskel
Die erste Nachricht muss eine Anknüpfung sein:
Hey [Vorname], ich habe dich bei dem Beitrag von [Name] zum Thema [Thema] gesehen.
Dafür haben wir einen Leitfaden / ein System entwickelt, das [ERGEBNIS] bringt.
Wenn wir uns vernetzen, schicke ich dir gerne den Ablauf / das PDF zu.
Antwortquoten bei dieser Methode liegen erfahrungsgemäß bei 2–3× über dem, was kalte Branchen-Listen liefern.
Der Grund ist einfach:
Die Leute sind aktiv auf Iinkedln und haben gerade noch über genau dieses Thema nachgedacht.
Du triffst sie in dem Moment, in dem sie offen sind.
Was die meisten falsch machen:
→ Sie schreiben Liker an, ohne den Beitrag zu erwähnen.
Verschwendete Munition.
→ Sie nehmen jeden Liker, auch irrelevante Kontakte.
Filtere vorher nach Position, Branche und Unternehmensgröße.
→ Sie warten zu lang.
Nach 14 Tagen ist das Thema beim Lead oft schon wieder kalt.
Die High-Intent-Quelle ist einer der unterschätztesten Hebel auf Iinkedln.
Reichweite kostet Wochen.
Diese Liste hast du in einer Stunde.
Probier es mit dem nächsten viralen Beitrag deiner Konkurrenz.
Du wirst überrascht sein, wer da klickt.
Recruiter finden unter Fachbeiträgen dieselbe Sorte warmer Kontakte. Wer den Beitrag eines bekannten Cloud-Architekten kommentiert, beschäftigt sich gerade mit dem Thema, für das du eine Stelle besetzen willst. Bewerber lesen die Kommentarspalte unter den Beiträgen ihres Wunscharbeitgebers und finden dort Teamleitungen und künftige Kollegen, die sie ansprechen können. Deine Liste kommt in CompLeadly als importierte Personen-Zielgruppe aus einer Excel-Datei oder Kontakt für Kontakt über den Profillink. Von dort geht es automatisch weiter: Besuch, Anfrage, nach der Annahme die Anknüpfung an den Beitrag, bei Schweigen ein Follow-up. Die 14-Tage-Grenze aus diesem Beitrag gilt dort genauso. Weiterlesen: Active Sourcing mit CompLeadly und was Jobsuchende auf LinkedIn falsch machen.





