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Leadgenerierung & Akquise

Schreibst du auf LinkedIn Kommentare auf Beiträge? Dann ist dieser Trick für Berater, Coaches und Agenturen der Richtige.

3 Min. Lesezeit

Sebastian Andes, Philipp Krapp & CompLeadly TeamSebastian Andes, Philipp Krapp & CompLeadly Team

Zuletzt aktualisiert am

Schreibst du auf LinkedIn Kommentare auf Beiträge? Dann ist dieser Trick für Berater, Coaches und Agenturen der Richtige.

Die einfachste Brücke vom Kommentar zur direkten Nachricht: zwei Sätze. Und sie ist die mit Abstand effizienteste Methode, um aus „Beiträge kommentieren" tatsächlich Gespräche zu machen.

Setup:

Du schreibst regelmäßig Kommentare auf Beiträge von Menschen, die in deiner Zielgruppe sind oder dein Wunschkunde sein könnten. Substanzielle Kommentare, keine „Tolles Posting!"-Floskeln. Du nimmst Bezug auf einen Punkt im Beitrag, ergänzt eigene Sicht, vielleicht ein Beispiel.

Das ist gut, aber alleine bringt es noch nichts.

Der Hebel kommt jetzt.

Innerhalb von 24 Stunden nach deinem Kommentar schickst du eine Nachricht – nicht zur Vernetzung, sondern direkt im Chat (oder per InMail, wenn ihr noch nicht verbunden seid). Sie hat genau zwei Sätze (Beispiel):

„Hey [Vorname], ich hab dir gerade auf deinen [Thema]-Beitrag einen Kommentar dagelassen – mich hat [konkreter Punkt] interessiert. Wir denken da ähnlich. Hättest du Lust auf einen kurzen Austausch dazu?"

Warum das funktioniert:

1) Du bist im Kopf der Person präsent. Sie hat gerade deinen Kommentar gelesen. Möglicherweise sogar geliked oder beantwortet. Du bist kein Fremder mehr.

2) Der Bezug ist konkret. „Mich hat [Punkt X] interessiert" zeigt, dass du den Beitrag gelesen hast – nicht nur gescrollt.

3) Die Einladung ist niedrigschwellig. Du verkaufst nicht – du baust eine Beziehung.

4) Du gibst ihr einen klaren Anlass. Das macht das „Ja" einfacher als bei jeder Vernetzungsanfrage.

Die Conversion-Rate aus dieser Sequenz – Kommentar + Brücken-Nachricht + Call-Vereinbarung – liegt erfahrungsgemäß bei 15–25 %. Pro 20 Kommentare 3–5 echte Gespräche.

Die Brücke trägt auch außerhalb des Vertriebs. Als Recruiter kommentierst du den Fachbeitrag einer Entwicklerin, die du für eine offene Stelle im Kopf hast, und schickst ihr danach die zwei Sätze. Als Bewerber kommentierst du den Beitrag des Teamleiters, bei dem du anfangen willst, und fragst nach einem kurzen Austausch statt nach einem Job. Die Kommentare, auf die es dir ankommt, schreibst du selbst. Für die Breite gibt es Smart Comment AI als separates Paket: Die KI kommentiert Beiträge deiner Zielgruppe fachlich passend und individuell, Voraussetzung ist ein Sales-Navigator-Zugang. Das Drumherum kann CompLeadly übernehmen: Die Menschen, deren Beiträge du regelmäßig kommentierst, kannst du als Zielgruppe hinterlegen, zum Beispiel über „Profile, denen ich folge“, wenn du ihnen folgst. Die App besucht diese Profile, stellt die Anfrage und schickt nach der Annahme deine Brücken-Nachricht; kommt keine Antwort, fasst sie einmal nach. Für Personaler gibt es dazu eine eigene Seite: CompLeadly im Recruiting.

Was du vermeiden musst:

→ Schick die Brücken-Nachricht nicht direkt im selben Atemzug wie den Kommentar. Lass etwas Abstand – idealerweise ein paar Stunden. Sonst wirkt es gestellt.

→ Mach den Kommentar nicht nachträglich, nur um die Brücke senden zu können. Die Person merkt das.

→ Pitche nicht in dieser Nachricht. „15 Min, kein Pitch" muss ehrlich gemeint sein. Sonst verbrennst du das Vertrauen schon im Erstkontakt.

Die meisten kommentieren und hoffen, dass die Reichweite sie irgendwann zu Anfragen führt. Du machst es proaktiv. Du baust die Brücke selbst. Wie die Brücke in einen ganzen Akquise-Ablauf für Agenturen passt, steht in Neukundengewinnung für Agenturen.

Wenn du als Agentur dieselbe Brücke für mehrere Kund:innen baust, läuft in CompLeadly jede Kampagne als eigener Workflow mit eigener Zielgruppe und eigener Sequenz. Wie Agenturen das aufsetzen: LinkedIn-Automatisierung für Agenturen

Zwei Sätze. Eine Verbindung. Ein Gespräch.

PS: Ich muss nicht hoffentlich nicht erwähnen das du dann die Kurve zu deinem Angebot bekommen musst ;- )

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Sebastian Andes
Sebastian Andes

Geschäftsführer · CEO

Marketing-Coach & Unternehmensberater. Als erfahrener Unternehmer und Marketingstratege baut er CompLeadly seit 2019 mit auf.

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Philipp Krapp

Geschäftsführer · CTO

Software-Ingenieur & App-Entwickler. Als innovativer Softwareentwickler baut er CompLeadly seit 2019 mit auf.

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