Eine LinkedIn Unternehmensseite erstellst du kostenlos am Desktop: Klick oben rechts auf „Produkte“, dann auf „Eine Unternehmensseite erstellen“, wähle den Seitentyp, gib die Angaben zum Unternehmen ein und bestätige, dass du für das Unternehmen handeln darfst. In der iOS-App geht es auch, unter Android nicht. Danach bist du Super-Admin der Seite.
Diese Anleitung geht den Weg vollständig durch: Voraussetzungen, Klickweg, Admin-Rollen, Verifizierung und die ersten Beiträge. Am Ende steht der Teil, den die meisten Anleitungen auslassen: wie du aus den Followern deiner Seite eine Zielgruppe machst, die du direkt ansprechen kannst. Zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2026. Alle Menünamen und Regeln stammen aus der deutschen LinkedIn-Hilfe, abgerufen am 3. Oktober 2026.


Voraussetzungen: was du vor dem Erstellen brauchst
Die Seite selbst kostet nichts. LinkedIn knüpft das Erstellen aber an ein paar Bedingungen, die in der Hilfe zur Fehlerbehebung beim Erstellen einer Unternehmensseite stehen. Wer sie vorher prüft, bekommt keine Fehlermeldung:
- Ein persönliches LinkedIn-Konto mit deinem echten Namen. Eine Unternehmensseite hängt immer an einem Menschen. Die Firma bekommt die Seite, das Profil dahinter trägt deinen Vor- und Nachnamen.
- Mindestens zwei Kontakte. Mit weniger als zwei Kontakten lässt sich keine Seite anlegen.
- Ein Konto, das älter als einen Tag ist. Wer sein Konto gerade erst angelegt hat, muss mindestens einen Tag warten.
- Eine bestätigte E-Mail-Adresse. LinkedIn empfiehlt in den Best Practices zur Seitenerstellung, die mit dem Konto verknüpfte Adresse vorher zu bestätigen.
- Unter Umständen ein verifizierter Arbeitsplatz. LinkedIn kann verlangen, dass du die Berufserfahrung in deinem Profil über eine Unternehmens-E-Mail-Adresse oder Microsoft Entra bestätigst, bevor du weitermachen kannst.
- Eine freie URL. Jede Seite braucht eine eindeutige Adresse nach dem Muster linkedin.com/company/[name]. Ist dein Wunschname vergeben, nimm eine Variante.
Prüf außerdem, ob es schon eine Seite für dein Unternehmen gibt. Existiert sie, beantragst du Admin-Zugriff, statt eine zweite anzulegen. Liegt sie als Listenseite vor, kannst du sie laut LinkedIn in Anspruch nehmen.
LinkedIn Unternehmensseite erstellen: Schritt für Schritt
Am Desktop
So steht der Weg in der LinkedIn-Hilfe Erstellen Sie Ihre LinkedIn Unternehmensseite:
- Klick oben rechts auf deiner Startseite auf das Symbol „Produkte“.
- Scroll nach unten und klick auf „Eine Unternehmensseite erstellen“.
- Wähle den Seitentyp: „Unternehmen“, „Fokusseite“ oder „Bildungseinrichtung“.
- Gib die Informationen zum Unternehmen und die Details zum Profil an, etwa Name, öffentliche LinkedIn URL und Website.
- Markiere das Kästchen, mit dem du bestätigst, dass du im Namen des Unternehmens handeln darfst.
- Klick auf „Seite erstellen“.
- Klick auf „Beginnen Sie mit der Erstellung Ihrer Seite!“ und vervollständige die Seite.
In der iOS-App
- Öffne eine beliebige Unternehmensseite.
- Tippe rechts auf das Symbol „Mehr“ und wähle „Unternehmensseite erstellen“.
- Wähle „Unternehmen“ oder „Bildungseinrichtung“. Eine Fokusseite legst du nur am Desktop an.
- Fülle Firmenname, öffentliche LinkedIn URL, Website, Branche, Unternehmensgröße, Unternehmenstyp und auf Wunsch den Slogan aus.
- Markiere das Bestätigungskästchen und tippe oben rechts auf „Erstellen“.
Unter Android lässt sich keine Unternehmensseite erstellen. Nimm dann den Desktop.
Welcher Seitentyp passt?
Seitentyp | Wofür | Wo anlegbar |
|---|---|---|
Unternehmen | die Hauptseite deiner Firma | Desktop und iOS |
Fokusseite | eine Marke, ein Produkt oder eine Sparte unter einer bestehenden Seite, maximal 25 je Unternehmensseite | nur Desktop |
Bildungseinrichtung | Schulen und Hochschulen | Desktop und iOS |
Die Seite vervollständigen
Nach dem Anlegen ist die Seite noch leer. LinkedIn schreibt in der Hilfe Ihre Unternehmensseite vervollständigen, dass Seiten mit Logo, Beschreibung und Website-URL besser auffindbar sind und „potenziell 30 % mehr Aufrufe pro Woche“ erhalten. Branche, Unternehmensgröße und Übersicht sind außerdem Pflicht, wenn du später Kontakte einladen willst, deiner Seite zu folgen.
Arbeite diese Liste der Reihe nach ab:
- Logo, mindestens 268 x 268 Pixel, empfohlen 400 x 400 Pixel
- Titelbild, 1.512 x 256 Pixel, PNG oder JPEG bis 3 MB
- Übersicht und Beschreibung: was ihr macht, für wen, wo
- Website-URL, Branche, Unternehmensgröße
- Standorte, mit Kennzeichnung des Hauptbüros
Die Bildmaße für Logo, Titelbild und Karriereseite stehen gesammelt in LinkedIn Titelbild Größe: Maße für Banner und Seiten. Achte beim Titelbild darauf, dass LinkedIn es je nach Bildschirm beschneidet und Details nicht zu nah am Rand liegen sollen, besonders nicht rechts unten.
Admin-Rollen: wer was auf der Seite darf
Wer die Seite erstellt, wird automatisch Super-Admin. LinkedIn unterscheidet Seitenadmins und Paid-Media-Admins. Die Rollen stehen in der Hilfe Administratorrollen für Unternehmensseiten:


Rolle | Darf |
|---|---|
Super-Admin | alles: Admins hinzufügen und entfernen, Seiteninformationen bearbeiten, Stellenanzeigen erstellen, Seite deaktivieren |
Content-Admin | Beiträge erstellen und verwalten, Beiträge sponsern, Events anlegen |
Analyst:in | nur den Tab „Analysen“ sehen |
Paid-Media-Admins | Sponsored-Content-Poster:in, Manager:in für Lead Gen Forms, Manager:in für Landingpages, jeweils für Anzeigen im Kampagnen-Manager |
So fügst du einen Admin hinzu, laut Hilfe Admins zu Ihrer Unternehmensseite hinzufügen: Öffne die Super-Admin-Ansicht, klick im linken Menü auf „Einstellungen“ und dann auf „Admins verwalten“, wähle den Tab „Seitenadmins“ und klick auf „Admin hinzufügen“. Die Person muss deiner Seite folgen und ein Kontakt bis zum dritten Grad sein. Je Person gibt es nur eine Seitenadminrolle.
Leg gleich am ersten Tag einen zweiten Super-Admin an. LinkedIn sagt selbst, dass es Admin-Daten nicht herausgeben und Admins nicht ersetzen kann. Verlässt die einzige Person mit Zugriff das Unternehmen, sitzt ihr fest.
Unternehmensseite verifizieren
Eine verifizierte Seite trägt ein Abzeichen, das sie als offizielle Seite des Unternehmens kennzeichnet. Das schafft Vertrauen bei Kunden und Bewerbern, und deine Beschäftigten können danach ihren Arbeitsplatz bestätigen. Den Ablauf beschreibt die Hilfe Verifizierung Ihrer LinkedIn Unternehmensseite anfordern.


Nicht jede Seite kann sofort verifiziert werden. Die Berechtigung kann laut LinkedIn auf regelmäßigen Beiträgen, Antworten an Mitglieder oder einer Geschäftsbeziehung mit LinkedIn beruhen, etwa Anzeigen, Stellenanzeigen oder einer Premium-Unternehmensseite. Eine Garantie ist das nicht.
- Öffne die Super-Admin-Ansicht deiner Seite.
- Klick im linken Menü auf „Einstellungen“ und dann auf „Steuerungsmöglichkeiten für die Verifizierung“. Fehlt der Punkt, ist eine Verifizierung im Moment nicht möglich.
- Klick auf „Verifizierung anfordern“ und im Dialog auf „Erste Schritte“.
- Gib offiziellen Firmennamen und Website ein, dann die Geschäftsadresse, und klick auf „Senden“.
Du musst nachweisen, dass du für die Website deiner Seite zuständig bist. Je nach Domainanbieter dauert die Prüfung bis zu 48 Stunden; bis dahin steht der Status auf „Ausstehend“. Die Verifizierung geht nur am Desktop.
Die ersten Beiträge: zehn Ideen für den Start
Eine leere Seite überzeugt niemanden, der nach einem Profilbesuch oder einer Anfrage nachsieht, wer hinter dir steht. Bevor du Follower einlädst, sollten schon ein paar Beiträge dort stehen. Posten dürfen Super-Admins und Content-Admins. Diese zehn Themen funktionieren für fast jede Firma als Startpaket:
- Wer ihr seid und für wen ihr arbeitet, in fünf Sätzen
- Ein typisches Problem eurer Kunden und wie ihr es löst
- Ein Blick ins Team: wer hier wofür zuständig ist
- Eine häufige Kundenfrage mit eurer Antwort
- Ein Ergebnis aus einem Projekt, mit Zustimmung des Kunden
- Eine offene Stelle oder das, was neue Leute bei euch erwartet
- Ein Fachartikel oder Blogbeitrag von eurer Website, mit eigener Einordnung
- Ein Termin: Messe, Webinar oder LinkedIn Event
- Ein Fehler, den ihr gemacht habt, und was ihr daraus gelernt habt
- Eine Checkliste oder Vorlage, die deine Zielgruppe direkt nutzen kann
Wenn du im Beitrag einzelne Wörter fett oder kursiv setzen willst, formatiere den Text vorher:
Tool öffnen: LinkedIn Text Formatter
Mehr zur Reichweite einzelner Beiträge liest du in LinkedIn Algorithmus 2026.
Follower der Seite als Zielgruppe ansprechen
Die meisten Anleitungen hören beim Posten auf. Dabei liegt der eigentliche Wert der Seite in ihren Followern. Wer deiner Firma folgt, hat schon Interesse gezeigt. LinkedIn sagt das in der Filterübersicht für den Sales Navigator selbst: Kunden nehmen eine InMail eher an, wenn sie bereits der Unternehmensseite des Absenders folgen.


Schritt 1: Follower gewinnen
Als Super- oder Content-Admin kannst du deine direkten Kontakte einladen, deiner Seite zu folgen. Dafür gibt es ein monatliches Guthaben, das sich alle Admins teilen. Es lädt am Ersten jedes Monats neu auf, und jede angenommene Einladung bringt das Guthaben zurück. Die Empfänger sehen, wer eingeladen hat. Mit einer Premium-Unternehmensseite kannst du zusätzlich Follower ähnlicher Seiten und Personen einladen, die auf deine Beiträge reagiert haben. Quelle: LinkedIn-Hilfe Einladungen, einer Unternehmensseite zu folgen und Einladungsbeschränkungen für Ihre Unternehmensseite. Eine feste Zahl nennt LinkedIn dort nicht mehr; das aktuelle Guthaben siehst du in der Admin-Ansicht über „Kontakte einladen“.
Lade nur Kontakte ein, die wahrscheinlich an der Seite interessiert sind. Das empfiehlt auch LinkedIn, und es hält dein Guthaben im Umlauf.
Schritt 2: Follower finden
Für die gezielte Suche unter deinen Followern gibt es im Sales Navigator den Lead-Filter „Unternehmens-Follower:innen“. Er zeigt dir die Leads, die deinem Unternehmen folgen. Kombiniert mit Position, Branche oder Region wird daraus eine Liste von Entscheidern, die deine Firma schon kennen. Wie du den Filter findest, zeigt Follower deiner Unternehmensseite im Sales Navigator herausfinden.
Schritt 3: Follower ansprechen
Ab hier hilft CompLeadly. Die Desktop-App läuft lokal auf deinem Rechner und übernimmt eine Sales-Navigator-Suche als Zielgruppe, also auch eine Suche mit dem Follower-Filter. Für diese Zielgruppe startest du Profilbesuch, Vernetzungsanfrage, Opener nach der Annahme und Follow-ups. In der kostenlosen Version laufen die Schritte einzeln als Basis-Funktionen mit Tageslimit, zum Beispiel 2 Vernetzungsanfragen und 25 Profilbesuche pro Tag. Der 10-Tage-Test nach der Registrierung enthält alle Funktionen. Den Sales Navigator selbst brauchst du für den Filter trotzdem; eine Einführung steht in der Sales Navigator Anleitung.
Der Weg funktioniert auch andersherum. Mit der Funktion „Zur Unternehmensseite einladen“ lädt CompLeadly Profile ein, deiner Seite zu folgen, mit einer Tagesgrenze, die du festlegst. Optional wählst du eine Zielgruppe, sonst nimmt CompLeadly die Vorschläge von LinkedIn. LinkedIns eigenes Limit gilt weiter; liegt es niedriger, zählt das niedrigere. Die Funktion gehört zum Tarif Premium und ist im 10-Tage-Test enthalten. Die Einrichtung zeigt das Tutorial: Follower zu deiner LinkedIn Unternehmensseite einladen.
Die Unternehmensseite in Vertrieb, Recruiting und Jobsuche
Vertrieb: Die Seite ist das Schaufenster, angesprochen werden Kunden aber von Menschen. Wer deiner Seite folgt, landet über den Follower-Filter in deiner Zielgruppe und bekommt eine Anfrage von einer Person, deren Firma er schon kennt. Den Ablauf für Teams zeigt LinkedIn-Akquise für Vertriebsteams.
Recruiting: Stellenanzeigen erstellen Super-Admins und Content-Admins; LinkedIn kann dafür eine zusätzliche Bestätigung per E-Mail verlangen. Verlass dich nicht allein auf die Anzeige. CompLeadly nimmt eine LinkedIn-Suche nach passenden Profilen oder, mit Recruiter-Lite-Lizenz, deine Pipeline und arbeitet sie ab: Besuch, Anfrage, nach der Annahme deine Nachricht zur Stelle, nach einer selbst gewählten Wartezeit ein Follow-up. Mehr dazu unter Social Recruiting mit CompLeadly.
Bewerber: Folge der Seite deines Wunscharbeitgebers, um dort auf dem Laufenden zu bleiben. Filtere danach die Personensuche auf dieses Unternehmen und schreib Teamleitung oder Recruiting direkt an, in der kostenlosen Version mit 2 Vernetzungsanfragen am Tag. Welche Fehler du dabei vermeidest, steht in Jobsuche auf LinkedIn: die zehn Fehler.
Häufige Fragen: LinkedIn Unternehmensseite erstellen
Kostet eine LinkedIn Unternehmensseite etwas?
Nein. Du erstellst die Seite kostenlos. Kosten entstehen nur, wenn du Zusatzleistungen buchst, etwa Anzeigen, Stellenanzeigen oder eine Premium-Unternehmensseite.
Warum kann ich keine Unternehmensseite erstellen?
Die häufigsten Gründe laut LinkedIn: dein Konto hat weniger als zwei Kontakte, ist jünger als einen Tag, die URL ist vergeben, eine Seite mit dem Namen existiert schon, oder LinkedIn verlangt, dass du deinen Arbeitsplatz per Firmen-E-Mail bestätigst. Unter Android klappt es generell nicht, nimm dann den Desktop.
Kann ich eine Unternehmensseite ohne persönliches Profil erstellen?
Nein. Du brauchst ein LinkedIn-Konto mit deinem echten Namen. Die Seite hängt an diesem Konto, und du wirst ihr erster Super-Admin.
Wie füge ich einen zweiten Admin hinzu?
In der Super-Admin-Ansicht über „Einstellungen“ und „Admins verwalten“, Tab „Seitenadmins“, dann „Admin hinzufügen“. Die Person muss deiner Seite folgen und ein Kontakt bis zum dritten Grad sein.
Wie bekomme ich das Verifizierungsabzeichen für meine Seite?
Als Super-Admin am Desktop über „Einstellungen“ und „Steuerungsmöglichkeiten für die Verifizierung“. Du weist nach, dass du für die Website zuständig bist. Fehlt der Menüpunkt, ist deine Seite im Moment nicht berechtigt.
Kann ich die Follower meiner Unternehmensseite gezielt ansprechen?
Ja, über den Sales Navigator. Der Lead-Filter „Unternehmens-Follower:innen“ zeigt dir die Leads, die deiner Firma folgen. Diese Suche kannst du nach Position oder Branche eingrenzen und als Zielgruppe für Besuche, Vernetzungsanfragen und Nachrichten nutzen.





