Eine LinkedIn-Stellenanzeige kostet so viel, wie du als Budget festlegst. Du kannst eine Anzeige kostenlos schalten oder sie sponsern und dafür ein Tages- oder Gesamtbudget setzen. Abgerechnet werden Aufrufe durch Kandidaten, der Preis pro Klick schwankt je nach Stelle und Region. Einen festen Euro-Preis nennt LinkedIn nicht. Stand: Oktober 2026.
Kostenpunkt | Was LinkedIn sagt |
|---|---|
Kostenlose Anzeige | 0 Euro, jeweils eine zur Zeit, mit Einschränkungen bei Laufzeit und Bewerbungen |
Gesponserte Anzeige | Tagesbudget oder Gesamtbudget, das du selbst festlegst |
Abrechnung | pro Aufruf (Klick) durch Kandidaten, nie mehr als dein Budget (ohne Steuern) |
Preis pro Klick | schwankt täglich nach Ort, Jobtitel und Wettbewerb |
Rechenbeispiel von LinkedIn | 10 US-Dollar Tagesbudget über 30 Tage ergeben höchstens 300 US-Dollar |
Mindest- und Höchstbudget | hängt von Stelle, Bewerberprognose und bisherigen Anzeigen ab |
Rabatt bei Vorauszahlung | eingestellt |
Quellen: LinkedIn-Hilfe Abrechnung bei gesponserten Stellenanzeigen, Unterschiede zwischen kostenlosen und gesponserten Stellenanzeigen, Job posting credits and promotional offers und die LinkedIn-Seite Hiring Pro pricing overview, alle abgerufen am 3. Oktober 2026.
Kostenlos oder gesponsert: die zwei Arten von Stellenanzeigen
Über ein persönliches LinkedIn-Konto schaltest du eine Stellenanzeige entweder kostenlos oder gesponsert. Die kostenlose Variante reicht für eine einzelne Stelle mit wenigen Bewerbungen. Sobald du mehr Reichweite oder mehr als eine Handvoll Bewerbungen brauchst, landest du beim Sponsoring.


Kostenlos | Gesponsert | |
|---|---|---|
Anzahl | eine zur Zeit innerhalb von 30 Tagen | keine solche Grenze genannt |
Laufzeit | wird nach 14 aktiven Tagen pausiert | bis du sie schließt, höchstens 6 Monate |
Bewerbungen | nach Erreichen des Limits aus der Suche ausgeblendet, laut LinkedIn meist 10 bis 30 je nach Stelle | unbegrenzt |
Platzierung | in den Suchergebnissen, mit der Zeit weniger sichtbar | oben in den Suchergebnissen, mit Hinweis „Anzeige“, und in Jobempfehlungen |
Empfohlene Kandidaten | 25, Details unscharf | bis zu 350 Einladungen an empfohlene Kandidaten |
InMails | keine | 5 pro Anzeige an ausgewählte Kandidaten |
Zwei Regeln solltest du vorher kennen. Eine gesponserte Anzeige lässt sich nicht zurück in eine kostenlose verwandeln, du müsstest sie schließen und neu anlegen. Und wer eine kostenlose Anzeige innerhalb von 7 Tagen erneut schaltet, muss sie sponsern, wenn Titel und Firma gleich sind. Quellen: Unterschiede zwischen kostenlosen und gesponserten Stellenanzeigen, Invite applicants to apply und Abrechnung bei gesponserten Stellenanzeigen, abgerufen am 3. Oktober 2026.
Was eine LinkedIn-Stellenanzeige kostet: Tagesbudget und Abrechnung
LinkedIn arbeitet beim Sponsoring mit einem Budget, das du festlegst, und rechnet Aufrufe ab. Klicks und Aufrufe sind dabei laut LinkedIn dasselbe. Der Preis pro Klick ergibt sich aus Ort der Stelle, Jobtitel und der Zahl ähnlicher Anzeigen in derselben Region. Deshalb steht er erst fest, wenn die Anzeige läuft und Aufrufe bekommt.


Tagesbudget oder Gesamtbudget
- Tagesbudget: Die Anzeige läuft und wird bis zu deinem Tagesbudget abgerechnet, bis du sie schließt oder sie nach 6 Monaten automatisch endet. Bleibt an einem Tag Budget übrig, überträgt LinkedIn es auf den nächsten Tag. Je nach Konto wählst du dazu, wie das Geld verteilt wird: „Daily average“ verteilt es gleichmäßiger, „Daily max“ gibt am Anfang mehr aus, damit die Stelle schneller Kandidaten erreicht.
- Gesamtbudget: Die Anzeige läuft, bis das Budget aufgebraucht ist, und pausiert dann. Du entscheidest, ob du Budget nachlegst oder sie schließt. Pausierte Anzeigen sehen Jobsuchende nicht, deine Bewerberliste bleibt.
Das Rechenbeispiel von LinkedIn selbst: Wer 10 US-Dollar Tagesbudget setzt und die Anzeige 30 Tage laufen lässt, zahlt höchstens 300 US-Dollar, je nach Reichweite weniger. Einen Betrag in Euro oder einen Mindestpreis veröffentlicht LinkedIn nicht. Laut Hilfe hängen Mindest- und Höchstbudget von der Stelle, der Bewerberprognose und davon ab, ob du schon Anzeigen gesponsert hast. LinkedIn schlägt beim Anlegen ein Tagesbudget vor. Gehst du darunter, kannst du laut LinkedIn die KI-Funktionen der Anzeige verlieren.
Was nicht abgerechnet wird
- Klicks von außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, wenn die Stelle im EWR liegt. Für Stellen außerhalb des EWR gilt dasselbe für Klicks aus anderen Ländern.
- Aufrufe durch dich selbst und durch LinkedIn-Mitarbeiter.
- Laut der LinkedIn-Preisseite außerdem mehrere Aufrufe derselben Person und Aufrufe von Menschen, die nicht eingeloggt sind.
Wann LinkedIn abbucht
Belastet wird die hinterlegte Zahlungsmethode, sobald eine dieser Bedingungen eintritt: alle 30 Tage ab deiner ersten Anzeige, innerhalb von 24 Stunden, wenn dein offener Betrag über alle Anzeigen 500 US-Dollar erreicht (für neue Kunden kann die Schwelle anfangs niedriger sein), oder innerhalb von 24 Stunden, nachdem du alle Anzeigen geschlossen hast. Der Tag wird nach UTC berechnet und um 0 Uhr UTC neu gestartet. Änderst du das Tagesbudget, zahlst du für diesen Tag das höchste Budget, das du an dem Tag eingestellt hattest. Eine Pause auf Knopfdruck gibt es nicht: Ausgaben stoppst du, indem du die Anzeige schließt, oder du setzt von vornherein ein Gesamtbudget. Quellen: Abrechnung bei gesponserten Stellenanzeigen, Promoted job posts, Budget bearbeiten und Hiring Pro pricing overview, abgerufen am 3. Oktober 2026.
Guthaben und Rabatte
Den früheren Rabatt für im Voraus gekauftes Budget hat LinkedIn laut Hilfe eingestellt. Guthaben gibt es weiterhin auf anderen Wegen: als Aktionsguthaben, das vor deiner Zahlungsmethode verbraucht wird, mit einigen Abos von Premium All-in-One (verfällt nach 12 Monaten) und als Jahresguthaben zu Hiring Pro. Wer laufend viele Stellen besetzt, kann laut LinkedIn statt Einzelanzeigen einen Vertrag über „Job Slots“ abschließen. Quellen: Job posting credits and promotional offers und Purchase a pre-paid job posting discount, abgerufen am 3. Oktober 2026. Was die großen Recruiting-Lizenzen kosten, steht im Beitrag LinkedIn Recruiter: Kosten.
So behältst du die Kosten im Griff
- Setz für die erste Anzeige ein Gesamtbudget, dann endet die Ausgabe von selbst.
- Lass die Anzeige laut LinkedIn mindestens 5 Tage offen, bevor du sie bewertest.
- Schließ die Anzeige, sobald du genug passende Bewerbungen hast. Bezahlt werden nur die Tage, an denen sie offen war.
- Prüf auf der Seite „Stellenanzeigen verwalten“, wie sich Aufrufe, Bewerbungen und Ausgaben entwickeln.
LinkedIn-Stellenanzeige schalten in 6 Schritten
So läuft es am Desktop laut LinkedIn-Hilfe. Die Bezeichnungen stammen aus der deutschen Fassung der Hilfeseite und können in deinem Konto leicht abweichen.


- Klicke oben auf deiner Startseite auf „Jobs“ und dann auf „Anzeige aufgeben“.
- Gib die Jobbezeichnung ein und klicke auf „Weiter“. Nimm einen üblichen Titel, nach dem Kandidaten auch suchen.
- Schreib die Stellenbeschreibung selbst oder lass sie mit „Entwurf mit KI“ vorformulieren, dann „Weiter“. Prüfe den Entwurf Satz für Satz.
- Fülle die „Jobeinstellungen“ aus: Eignungsfragen, Einstellungen für Absagen, wie du Bewerbungen erhältst (über LinkedIn oder eine externe Website) und den #Hiring-Fotorahmen für dein Profil.
- Willst du sponsern, hinterlege eine Zahlungsmethode und stelle über „Bearbeiten“ das Budget ein. Ein Aktionsguthaben für deine erste gesponserte Anzeige siehst du hier.
- Prüfe die Übersicht mit Tages- und Gesamtbudget und klicke auf „Stellenanzeige sponsern“ oder „Stellenanzeige ohne Sponsoring schalten“.
Ob die Stelle vor Ort, hybrid oder remote ist, gibst du in der Stellenbeschreibung an. Beenden kannst du die Anzeige über „Jobs“, „Stellenanzeigen verwalten“, das Menü „Mehr“ neben der Stelle und „Deaktivieren“. Löschen lassen sich Stellenanzeigen nicht, nur schließen. Quellen: Stellenanzeige auf LinkedIn schalten, Post remote jobs und Eine Stellenanzeige deaktivieren, abgerufen am 3. Oktober 2026.
3 Beispiele für eine LinkedIn-Stellenanzeige mit Aufbau
LinkedIn empfiehlt einen üblichen Jobtitel, konkrete Aufgaben, klar benannte Anforderungen, die Verknüpfung mit deiner Unternehmensseite und Angaben zu Zusatzleistungen. Daraus ergibt sich ein Aufbau in sechs Blöcken: Titel, Einstieg, Aufgaben, Anforderungen, Angebot, nächster Schritt. Die drei Beispiele sind erfunden und zeigen, wie die Blöcke je nach Stelle aussehen. Quelle: Write an effective job description, abgerufen am 3. Oktober 2026.
Beispiel 1: Vertrieb im Innendienst
- Titel: Vertriebsmitarbeiter Innendienst (m/w/d)
- Einstieg: Du betreust 120 Bestandskunden im Maschinenbau und bist ihre erste Ansprechperson für Angebote.
- Aufgaben: Angebote erstellen, Anfragen aus dem Außendienst bearbeiten, Aufträge im ERP anlegen.
- Anforderungen: kaufmännische Ausbildung, gern erste Erfahrung im technischen Vertrieb.
- Angebot: [Gehaltsspanne], Gleitzeit, zwei Tage Homeoffice pro Woche.
- Nächster Schritt: Bewerbung über LinkedIn mit Lebenslauf, Rückmeldung innerhalb einer Woche.
Beispiel 2: Werkstudent im Marketing
- Titel: Werkstudent Marketing (m/w/d), 16 bis 20 Stunden
- Einstieg: Du baust mit uns den Newsletter und den LinkedIn-Auftritt eines Softwarehauses mit 40 Leuten auf.
- Aufgaben: Beiträge planen, Texte schreiben, Kennzahlen monatlich auswerten.
- Anforderungen: eingeschriebenes Studium, sicheres Deutsch, Freude am Schreiben.
- Angebot: [Stundenlohn], freie Zeiteinteilung in der Prüfungsphase.
- Nächster Schritt: drei Eignungsfragen beantworten, danach ein Gespräch per Video.
Beispiel 3: Entwicklung remote
- Titel: Senior Backend Developer (m/w/d), remote in Deutschland
- Einstieg: Du verantwortest die Schnittstellen unserer Buchungsplattform, die täglich [Zahl] Buchungen verarbeitet.
- Aufgaben: Schnittstellen entwerfen, Code-Reviews, Bereitschaft im Wechsel.
- Anforderungen: mehrere Jahre Erfahrung mit [Sprache], Erfahrung mit verteilten Systemen.
- Angebot: [Gehaltsspanne], Arbeitsort frei innerhalb Deutschlands, zwei Teamtreffen pro Jahr.
- Nächster Schritt: Bewerbung über die Karriereseite, verlinkt in der Anzeige.
Die Anzeige im Feed teilen
Mit dem Schalten der Anzeige benachrichtigt LinkedIn deine Kollegen und deine Kontakte 1. Grades, damit sie die Stelle in ihren Netzwerken weitergeben können. Wählst du beim Anlegen deine Firma aus der Liste, erscheint die Stelle auch auf deiner Unternehmensseite. Verknüpfst du die Anzeige mit deinem Profil, sieht sie jeder, der dein Profil besucht. Den #Hiring-Fotorahmen kannst du direkt in den „Jobeinstellungen“ aktivieren. Quellen: Job post visibility und Stellenanzeige auf LinkedIn schalten, abgerufen am 3. Oktober 2026.
Nach unserer Erfahrung bringt ein eigener Beitrag mehr als das reine Teilen. Schreib zwei, drei Sätze darüber, warum es die Stelle gibt und wer ins Team kommt, und setz den Link zur Anzeige darunter. Bitte zwei Kollegen aus dem Team, den Beitrag mit einem eigenen Satz weiterzugeben.
Stellenanzeige oder Active Sourcing?
Eine Stellenanzeige wartet auf Menschen, die gerade suchen. Viele gute Kandidaten suchen aber nicht aktiv und sehen deine Anzeige nie. Active Sourcing dreht das um: Du suchst selbst nach passenden Werdegängen und sprichst die Menschen direkt an.


Stellenanzeige | Active Sourcing | |
|---|---|---|
Wen du erreichst | Menschen, die gerade suchen | auch Menschen, die nicht suchen |
Kosten | Budget pro Anzeige | deine Zeit, je nach Weg eine Lizenz |
Aufwand | einmal anlegen, Bewerbungen sichten | suchen, anschreiben, nachfassen |
Gut für | Stellen mit vielen passenden Bewerbern | knappe Profile, Fach- und Führungsrollen |
Beides schließt sich nicht aus. Viele Teams schalten die Anzeige und sprechen parallel gezielt an, dann ist die Anzeige das, worauf die Nachricht verweist. Wie du dabei vorgehst, zeigt Active Sourcing auf LinkedIn.
Recruiting, Vertrieb und Jobsuche: was CompLeadly dabei übernimmt
Stellenanzeigen schaltest du bei LinkedIn selbst, das übernimmt CompLeadly nicht. Die Desktop-App, die auf deinem eigenen Rechner läuft, übernimmt die Direktansprache rund um die Anzeige.
- Recruiting: Mit eigener Recruiter-Lizenz werden Recruiter-Lite-Suchen, Pipelines oder gespeicherte Suchen zur Zielgruppe. Ab Basic läuft pro Stelle ein Workflow aus Profilbesuch, Vernetzung mit erster Nachricht und Follow-ups, die stoppen, sobald ein Kandidat antwortet. In der Nachricht verweist du auf deine Anzeige. Mehr auf der Seite CompLeadly für Recruiter.
- Vertrieb: Eine offene Stelle ist ein Anlass. Wer einen Vertriebsleiter sucht, baut oft gerade den Vertrieb aus. Eine Personensuche oder Sales-Navigator-Suche nach den Entscheidern dieser Firmen wird in CompLeadly zur Zielgruppe für Vernetzung, Opener und Follow-ups.
- Bewerber und Jobsuchende: Hinter jeder Anzeige steht ein Team. Eine Personensuche nach Hiring Managern und Recruitern deiner Wunscharbeitgeber wird zur Zielgruppe, Profilbesuch, Vernetzung mit Notiz, Opener und Follow-up laufen schon in der kostenlosen Version, mit Tageslimits von zum Beispiel 2 Vernetzungsanfragen und 1 Follow-up pro Tag.
Du startest mit einem 10-tägigen Test mit allen Funktionen. Danach wechselt dein Zugang automatisch in die kostenlose Version mit Basis-Funktionen und Tageslimit. Pakete und Preise stehen auf der Preisseite.
Häufige Fragen: LinkedIn-Stellenanzeige
Was kostet eine Stellenanzeige auf LinkedIn?
So viel, wie du als Budget festlegst. Gesponserte Anzeigen laufen mit Tages- oder Gesamtbudget, abgerechnet werden Aufrufe durch Kandidaten. Einen festen Euro-Preis nennt LinkedIn nicht. Das Beispiel auf der LinkedIn-Preisseite: 10 US-Dollar pro Tag über 30 Tage ergeben höchstens 300 US-Dollar. Stand: Oktober 2026.
Kann ich eine Stellenanzeige auf LinkedIn kostenlos schalten?
Ja, jeweils eine zur Zeit. Laut LinkedIn wird die kostenlose Anzeige nach 14 aktiven Tagen pausiert und nach Erreichen eines Bewerbungslimits, meist 10 bis 30 je nach Stelle, aus der Suche ausgeblendet. Weiter geht es dann nur mit Sponsoring.
Wie wird eine LinkedIn-Stellenanzeige abgerechnet?
LinkedIn belastet deine Zahlungsmethode alle 30 Tage ab der ersten Anzeige, früher, wenn der offene Betrag 500 US-Dollar erreicht oder du alle Anzeigen geschlossen hast. Bei Stellen im EWR zahlst du keine Klicks von außerhalb des EWR und nie mehr als dein Budget, ohne Steuern.
Wie lange läuft eine LinkedIn-Stellenanzeige?
Eine gesponserte Anzeige läuft, bis du sie schließt, höchstens 6 Monate. Mit Gesamtbudget pausiert sie, sobald das Budget verbraucht ist. Eine kostenlose Anzeige pausiert nach 14 aktiven Tagen. Löschen lassen sich Stellenanzeigen nicht, nur schließen.
Kann ich eine LinkedIn-Stellenanzeige pausieren?
Nicht auf Knopfdruck. Laut LinkedIn kannst du eine Anzeige jederzeit schließen oder von Anfang an ein Gesamtbudget setzen, dann pausiert sie automatisch, wenn es aufgebraucht ist. Danach legst du Budget nach oder schließt sie.





