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title: "Sales Navigator Tutorial: Anleitung in 10 Schritten"
description: "Sales Navigator Tutorial in 10 Schritten: vom ICP über Account- und Lead-Filter, Boolean-Suche und gespeicherte Suchen bis zu Vernetzung und InMail."
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# Sales Navigator Anleitung: In 10 Schritten von der Suche zum Termin

29\. September 202615 Min. Lesezeit

![Sebastian Andes, Philipp Krapp & CompLeadly Team](https://media.compleadly.de/media/8b720e679e2f2b08cc017d1938d026c62e625a21790c6df1284c2d4075cb3582-2.webp)Sebastian Andes, Philipp Krapp & CompLeadly Team

Zuletzt aktualisiert am 29\. September 2026

![Leuchtend cyanfarbene Route mit zehn Wegpunkten über einer Navy-Karte aus abstrakten Profilkarten, Symbolbild für die zehn Schritte der Sales-Navigator-Anleitung](https://media.compleadly.de/media/74fc6a355f15452edabedcb21ec3ef0cfc7516079a24b4c15d44631169f60f3b.jpg)

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Inhaltsverzeichnis

[Kurzantwort](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#kurzantwort)[Voraussetzungen: Abo und Profil](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#voraussetzungen-abo-und-profil)[Schritt 1: Ideales Kundenprofil festlegen](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-1-ideales-kundenprofil-festlegen)[Schritt 2: Account-Suche, die richtigen Firmen finden](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-2-account-suche-die-richtigen-firmen-finden)[Schritt 3: Lead-Filter, die Entscheider eingrenzen](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-3-lead-filter-die-entscheider-eingrenzen)[Schritt 4: Boolean-Suche, die Jobtitel präzise treffen](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-4-boolean-suche-die-jobtitel-praezise-treffen)[Schritt 5: Suche speichern und Alerts bekommen](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-5-suche-speichern-und-alerts-bekommen)[Schritt 6: Lead-Liste anlegen](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-6-lead-liste-anlegen)[Schritt 7: Signale nutzen, die den richtigen Zeitpunkt zeigen](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-7-signale-nutzen-die-den-richtigen-zeitpunkt-zeigen)[Schritt 8: Vernetzen, aber in der richtigen Reihenfolge](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-8-vernetzen-aber-in-der-richtigen-reihenfolge)[Schritt 9: InMail gezielt einsetzen](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-9-inmail-gezielt-einsetzen)[Schritt 10: Follow-up ohne Druck](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-10-follow-up-ohne-druck)[Derselbe Ablauf für Recruiting und Bewerber](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#derselbe-ablauf-fuer-recruiting-und-bewerber)[Was CompLeadly aus den zehn Schritten automatisiert](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#was-compleadly-aus-den-zehn-schritten-automatisiert)[Häufige Fragen zur Sales-Navigator-Anleitung](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#haeufige-fragen-zur-sales-navigator-anleitung)

// inhalt

[Kurzantwort](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#kurzantwort)[Voraussetzungen: Abo und Profil](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#voraussetzungen-abo-und-profil)[Schritt 1: Ideales Kundenprofil festlegen](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-1-ideales-kundenprofil-festlegen)[Schritt 2: Account-Suche, die richtigen Firmen finden](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-2-account-suche-die-richtigen-firmen-finden)[Schritt 3: Lead-Filter, die Entscheider eingrenzen](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-3-lead-filter-die-entscheider-eingrenzen)[Schritt 4: Boolean-Suche, die Jobtitel präzise treffen](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-4-boolean-suche-die-jobtitel-praezise-treffen)[Schritt 5: Suche speichern und Alerts bekommen](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-5-suche-speichern-und-alerts-bekommen)[Schritt 6: Lead-Liste anlegen](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-6-lead-liste-anlegen)[Schritt 7: Signale nutzen, die den richtigen Zeitpunkt zeigen](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-7-signale-nutzen-die-den-richtigen-zeitpunkt-zeigen)[Schritt 8: Vernetzen, aber in der richtigen Reihenfolge](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-8-vernetzen-aber-in-der-richtigen-reihenfolge)[Schritt 9: InMail gezielt einsetzen](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-9-inmail-gezielt-einsetzen)[Schritt 10: Follow-up ohne Druck](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#schritt-10-follow-up-ohne-druck)[Derselbe Ablauf für Recruiting und Bewerber](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#derselbe-ablauf-fuer-recruiting-und-bewerber)[Was CompLeadly aus den zehn Schritten automatisiert](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#was-compleadly-aus-den-zehn-schritten-automatisiert)[Häufige Fragen zur Sales-Navigator-Anleitung](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-anleitung#haeufige-fragen-zur-sales-navigator-anleitung)

LinkedIn-Prospecting mit dem Sales Navigator folgt einem Ablauf: Du legst fest, wen du suchst, baust die Suche so, dass sie genau diese Leute liefert, sicherst das Ergebnis, und erst dann sprichst du jemanden an. Diese Anleitung führt dich in zehn Schritten von der ersten Suche bis zum Termin. Jeder Schritt verlinkt den passenden Wissensartikel aus unserer Sales-Navigator-Wissensdatenbank, damit du an jeder Stelle tiefer einsteigen kannst.

Ob sich der Sales Navigator für dich lohnt, beantwortet dieser Beitrag nicht. Dafür gibt es unseren Überblick [Alle Funktionen und Pakete im Überblick](https://compleadly.de/blog/linkedin-sales-navigator-sinnvolle-investition-oder-uberbewertetes-vertriebstool). Hier geht es nur um die Frage: Wie nutzt du ihn richtig? **Stand: 29\. September 2026.** Alle LinkedIn-Angaben stammen aus den verlinkten Hilfeseiten, alle CompLeadly-Angaben aus den verlinkten Wissensartikeln.

## Kurzantwort

Die zehn Schritte in einem Absatz: Zielkunde definieren, passende Firmen über die Account-Suche finden, in der Lead-Suche die Entscheider in diesen Firmen filtern, die Suche mit Boolean-Operatoren schärfen, die Suche speichern, eine Lead-Liste anlegen, Signale wie Jobwechsel und Beiträge nutzen, per Profilbesuch und Folgen aufwärmen, erst dann vernetzen oder eine InMail schicken, und nach ein paar Tagen ohne Antwort nachfassen.

## Voraussetzungen: Abo und Profil

Für diese Anleitung brauchst du ein aktives Sales-Navigator-Abo. LinkedIn bietet Core, Advanced und Advanced Plus an. Alle drei enthalten laut LinkedIn „mehr als 50 erweiterte Filter“ und 50 InMails pro Monat; die Buyer-Intent-Filter gibt es nur in Advanced und Advanced Plus. Quelle: [LinkedIn Sales Navigator: Pakete vergleichen](https://business.linkedin.com/de/de/sell/sales-navigator/compare-plans) und [LinkedIn Hilfe: Suchfilter im Sales Navigator (a1452817)](https://www.linkedin.com/help/sales-navigator/answer/a1452817?lang=de), abgerufen am 29\. September 2026\. Welches Paket zu dir passt und was es kostet, steht im Überblick, nicht hier.

Die zweite Voraussetzung ist dein Profil. Jeder, den du in den Schritten 8 und 9 ansprichst, schaut zuerst auf dein Profil und entscheidet danach, ob er antwortet. Headline, Info-Text und Profilbild müssen also zu deinem Angebot passen, bevor du die erste Anfrage schickst. Wenn du dafür Hilfe brauchst: [Headline-Generator](https://compleadly.de/kostenlose-tools/linkedin-headline-generator) und [Info-Text-Generator](https://compleadly.de/kostenlose-tools/linkedin-summary-generator) sind kostenlos.

## Schritt 1: Ideales Kundenprofil festlegen

Ein typischer Fehler: mit den Filtern anzufangen. Die Filter sind das Werkzeug, nicht das Ziel. Bevor du einen einzigen setzt, beantwortest du drei Fragen schriftlich: Welche Firmen kaufen bei dir (Branche, Größe, Region)? Welche Rolle entscheidet dort über den Kauf (Funktion, Karrierestufe)? Und woran erkennst du, dass gerade der richtige Zeitpunkt ist (Stellenausschreibungen, Wachstum, Jobwechsel)?

Aus den Antworten entsteht dein ideales Kundenprofil, kurz ICP. Wenn du es noch nie aufgeschrieben hast, nimm unseren kostenlosen [ICP-Generator](https://compleadly.de/kostenlose-tools/icp-generator): Er macht aus Produkt, Preis, Zielmarkt und deinen besten Kunden ein Kundenprofil mit Rollen und Kaufauslösern, das du danach in Filter übersetzt. Wie die Oberfläche des Sales Navigators grundsätzlich aufgebaut ist und welche Kontaktgrade du für neue Kontakte wählst, zeigt das Video im Wissensartikel [Tutorial: Anleitung für die Nutzung des Sales Navigators](https://compleadly.de/wissen/tutorial-anleitung-fuer-die-nutzung-des-sales-navigators).

## Schritt 2: Account-Suche, die richtigen Firmen finden

Der Sales Navigator hat zwei getrennte Suchen: eine für Firmen (Accounts) und eine für Personen (Leads). Fang bei den Firmen an. Das klingt nach einem Umweg, spart aber Zeit, weil du Firmenkriterien wie Umsatz oder Wachstum nur in der Account-Suche filtern kannst.

Die Account-Filter heißen laut LinkedIn: „Annual revenue“, „Company headcount“, „Company headcount growth“ (letzte 12 Monate), „Headquarters location“, „Industry“, „Number of followers“, „Department headcount“, „Department headcount growth“, „Fortune“, „Job opportunities“, „Recent activities“, „Connection“, „Buyer intent“, „Companies in CRM“, „Saved accounts“ und „Account lists“. Quelle: [LinkedIn Hilfe: Suchfilter im Sales Navigator (a1452817)](https://www.linkedin.com/help/sales-navigator/answer/a1452817?lang=de), abgerufen am 29\. September 2026.

Für den Start reichen drei: „Industry“, „Company headcount“ und „Headquarters location“. Dazu, wenn dein Angebot vom Wachstum lebt, „Company headcount growth“. Das Ergebnis speicherst du als Account-Liste. Diese Liste ist der Schlüssel für den nächsten Schritt: In der Lead-Suche wählst du sie als Filter aus und bekommst nur noch Personen aus genau diesen Firmen. Wie das geht, zeigt der Wissensartikel [Wie du Mitarbeiter aus Sales-Navigator-Account-Suchen verwenden kannst](https://compleadly.de/wissen/wie-du-mitarbeiter-aus-sales-navigator-account-suchen-verwenden-kannst-account-unternehmen-suche).

## Schritt 3: Lead-Filter, die Entscheider eingrenzen

Jetzt wechselst du in die Lead-Suche. LinkedIn gruppiert die Lead-Filter in Kategorien. Die wichtigsten für den Anfang:

- Unternehmen: „Current company“, „Past company“, „Company headcount“, „Company type“, „Company headquarters location“.
- Rolle: „Function“, „Current job title“, „Seniority level“, „Past job title“, „Years in current company“, „Years in current position“.
- Persönlich: „Geography“, „Industry“, „First name“, „Last name“, „Profile language“, „Years of experience“, „Groups“, „School“.
- Aktuelle Updates: „Changed jobs“ (letzte 90 Tage), „Posted on LinkedIn“ (letzte 30 Tage).
- Workflow: „Persona“, „Account lists“, „Lead lists“, „People in CRM“, „People you interacted with“, „Saved leads and accounts“.

Quelle: [LinkedIn Hilfe: Suchfilter im Sales Navigator (a1452817)](https://www.linkedin.com/help/sales-navigator/answer/a1452817?lang=de), abgerufen am 29\. September 2026.

Eine Kombination, die in der Praxis gut funktioniert: „Account lists“ (deine Liste aus Schritt 2), „Seniority level“ auf die Entscheider-Ebene, „Function“ auf die Abteilung, die dein Problem hat, und „Profile language“ auf die Sprache, in der du schreibst. Den Kontaktgrad stellst du auf 2\. und 3\. Grad, denn mit Kontakten 1\. Grades bist du schon vernetzt.

Zwei Filter verdienen einen eigenen Blick. „Category interest“ zeigt Personen, die laut LinkedIn möglicherweise Interesse an einer Produktkategorie haben; er steht nicht in jeder Lizenz zur Verfügung. Und „Posted on LinkedIn“ grenzt auf Leute ein, die in den letzten 30 Tagen selbst etwas veröffentlicht haben, also aktiv sind und Nachrichten eher lesen. Beide Filter erklärt der Wissensartikel [Sales Navigator: Interessierte Leads über Produktkategorien finden](https://compleadly.de/wissen/sales-navigator-interessierte-leads-ueber-produktkategorien-finden), ausführlicher auch unser Beitrag [Sales Navigator: So findest du gezielt passende Leads über Interessen](https://compleadly.de/blog/sales-navigator-so-findest-du-gezielt-passende-leads-uber-interessen).

## Schritt 4: Boolean-Suche, die Jobtitel präzise treffen

Der Filter „Current job title“ nimmt Freitext, und hier lohnt sich Sorgfalt. Ein „Head of Sales“ heißt in der nächsten Firma „Vertriebsleiter“, in der übernächsten „VP Sales“. Mit Boolean-Operatoren fängst du alle Schreibweisen in einer Suche ein. LinkedIn erlaubt AND, OR und NOT; die Operatoren müssen in Großbuchstaben stehen. Platzhalter wie „\*“ werden nicht unterstützt. Die Operatoren funktionieren im Firmen-, Titel- und Schlüsselwortfeld, mit einer Grenze von etwa 15 Operatoren pro Suche. Quelle: [LinkedIn Hilfe: Boolesche Suche im Sales Navigator (a168061)](https://www.linkedin.com/help/sales-navigator/answer/a168061?lang=de), abgerufen am 29\. September 2026.

Ein Beispiel für das Titelfeld: ("Head of Sales" OR Vertriebsleiter OR "VP Sales" OR "Leiter Vertrieb") NOT Assistant. Nutze dafür gerade Anführungszeichen ("), typografische („ “) erkennt der Sales Navigator laut LinkedIn nicht. Mehrwortbegriffe setzt du in Anführungszeichen, sonst sucht LinkedIn die Wörter einzeln. Wenn du die Syntax nicht aus dem Kopf schreiben willst, baut sie dir unser kostenloser [Boolean-Search-Generator](https://compleadly.de/kostenlose-tools/linkedin-boolean-search-generator).

Danach prüfst du die Ergebnismenge. Der Sales Navigator zeigt 25 Ergebnisse pro Seite und maximal 100 Seiten, also 2.500 Kontakte, auch wenn die Trefferanzeige eine höhere Zahl nennt. Das ist keine Aussage von LinkedIn, sondern unsere Beobachtung aus der Praxis; LinkedIn nennt dazu in seinen Hilfeseiten keine Zahl. Unsere Empfehlung: Stell die Filter so ein, dass eine Suche unter 2.500 Ergebnisse liefert, und teile größere Zielgruppen nach Region auf. Warum das auch für den Einsatz von InMails wichtig ist, steht im Wissensartikel [Warum du weniger als 2.500 Ergebnisse im Sales Navigator haben solltest](https://compleadly.de/wissen/warum-du-weniger-als-2500-ergebnisse-im-sales-navigator-haben-solltest).

## Schritt 5: Suche speichern und Alerts bekommen

Eine gute Suche ist Arbeit, und die willst du nicht jede Woche wiederholen. Deshalb speicherst du sie. Laut LinkedIn kannst du insgesamt 50 Lead-Suchen und 50 Account-Suchen speichern. Danach bekommst du wöchentliche E-Mails und Hinweise auf der Sales-Navigator-Startseite, sobald neue Personen oder Firmen deinen Kriterien entsprechen. Gespeicherte Suchen kannst du auch mit Kollegen teilen. Quelle: [LinkedIn Hilfe: Gespeicherte Suchen im Sales Navigator (a102024)](https://www.linkedin.com/help/sales-navigator/answer/a102024?lang=de), abgerufen am 29\. September 2026.

Diese Alerts sind der eigentliche Wert der gespeicherten Suche: Jede Woche landen die neuen Treffer bei dir, ohne dass du suchst. Für die Automatisierung gibt es einen Haken, den du kennen solltest. Eine im Sales Navigator gespeicherte Suche hat eine kurze URL, in der „savedSearch“ steht; sie enthält die Filter nicht. Wenn du die Zielgruppe in einem Tool wie CompLeadly weiterverwenden willst, brauchst du die lange URL mit allen Filterparametern. Wie du sie bekommst, zeigt der Wissensartikel [Gespeicherte Lead-Suchen aus dem Sales Navigator in CompLeadly speichern](https://compleadly.de/wissen/gespeicherte-lead-suchen-aus-dem-sales-navigator-in-compleadly-speichern-savedsearchid).

## Schritt 6: Lead-Liste anlegen

Suche und Liste sind zwei verschiedene Dinge. Die Suche liefert jede Woche neue Treffer. Die Lead-Liste ist deine bewusste Auswahl daraus: die Personen, die du in den nächsten Wochen wirklich ansprechen willst. Du gehst die Ergebnisse durch, öffnest die Profile, prüfst sie gegen dein ICP aus Schritt 1 und speicherst nur die passenden. Die Liste findest du danach im Menüpunkt „Leads“, und in der Lead-Suche steht sie dir als Filter „Lead lists“ zur Verfügung (LinkedIn Hilfe a1452817, siehe oben).

Ein Punkt, den viele erst beim Kündigen merken: Lead-Listen leben im Sales Navigator. Wer das Abo beendet, verliert sie. Sichere die Liste deshalb außerhalb. Mit CompLeadly geht das über die Profilexport-Funktion, die die Kontakte der Liste als Excel-Datei ablegt. Den Ablauf beschreibt der Wissensartikel [Lead-Listen aus dem Sales Navigator mit CompLeadly sichern](https://compleadly.de/wissen/lead-listen-aus-dem-sales-navigator-mit-compleadly-sichern).

## Schritt 7: Signale nutzen, die den richtigen Zeitpunkt zeigen

Bis hierhin weißt du, wer passt. Jetzt geht es darum, wann du jemanden ansprichst. Der Sales Navigator liefert dafür drei Signale, die du direkt in der Suche nutzen kannst.

Jobwechsel: Der Filter „Changed jobs“ zeigt Personen, die in den letzten 90 Tagen die Stelle gewechselt haben. Wer neu in einer Rolle ist, schaut oft neu auf bestehende Anbieter. Beiträge: „Posted on LinkedIn“ zeigt Personen, die in den letzten 30 Tagen etwas veröffentlicht haben. Der Beitrag ist gleichzeitig dein Gesprächsanlass. Personalbedarf: Der Account-Filter „Job opportunities“ zeigt Firmen mit offenen Stellen, die auf LinkedIn ausgeschrieben sind. Eine Firma, die im Vertrieb einstellt, hat gerade Wachstum im Plan. Quelle für alle drei Filter: [LinkedIn Hilfe: Suchfilter im Sales Navigator (a1452817)](https://www.linkedin.com/help/sales-navigator/answer/a1452817?lang=de), abgerufen am 29\. September 2026.

Was es im Sales Navigator nicht gibt, ist ein Filter auf den „#hiring“-Rahmen im Profilbild. Der Rahmen wird nur auf LinkedIn selbst angezeigt, nicht im Sales Navigator. Wenn du genau diese Personen suchst, nutzt du das Schlüsselwortfeld der normalen LinkedIn-Suche mit dem Begriff „hiring“. Der Wissensartikel [Suche nach Kontakten, die Mitarbeiter suchen bzw. #Hiring im Profilbild anzeigen](https://compleadly.de/wissen/suche-nach-kontakten-auf-linkedin-die-mitarbeiter-suchen-bzw-hiring-im-profilbild-angezeigt-haben) zeigt den Weg.

## Schritt 8: Vernetzen, aber in der richtigen Reihenfolge

Die kalte Vernetzungsanfrage an jemanden, der deinen Namen noch nie gesehen hat, ist die schwächste Form der Ansprache. Besser ist eine Reihenfolge in drei Stufen: Erst besuchst du das Profil. Dein Besuch kann in der Besucherliste des Kontakts auftauchen, je nachdem, wie du deine Profilansichten eingestellt hast. Ein paar Tage später folgst du der Person. So taucht dein Name ein zweites Mal auf, ohne dass du etwas willst. Erst danach schickst du die Vernetzungsanfrage. Bis dahin ist dein Name bekannt, und die Anfrage wirkt nicht mehr kalt.

Ob die Anfrage eine Notiz braucht, hängt vom Kontext ab. Wenn du in Schritt 7 einen Beitrag der Person gefunden hast, ist ein Satz dazu die beste Notiz. Wenn nicht, ist eine Anfrage ohne Text oft besser als ein generischer Satz. Mit CompLeadly lässt sich die Drei-Stufen-Reihenfolge mit festem Abstand automatisieren: zwei Besuchen-und-Folgen-Sequenzen und eine Vernetzen-Sequenz, geplant über den Kalender. Die Einrichtung zeigt der Wissensartikel [Ich möchte jemanden besuchen, dann zeitversetzt folgen, dann vernetzen](https://compleadly.de/wissen/ich-moechte-jemanden-besuchen-dann-zeitversetzt-folgen-dann-vernetzen).

## Schritt 9: InMail gezielt einsetzen

Die InMail ist die Nachricht an Personen, mit denen du nicht vernetzt bist. Im Sales Navigator bekommst du 50 InMail-Credits pro Monat, in allen Paketen gleich. Unverbrauchte Credits wandern in den Folgemonat, du kannst bis zu 150 ansammeln, und jeder Credit verfällt 90 Tage nach der Gutschrift. Für jede InMail, die innerhalb von 90 Tagen eine Antwort bekommt, bekommst du den Credit zurück; die Schnellantworten „Interessiert“, „Vielleicht später“ und „Nicht interessiert“ zählen dabei ebenfalls. Eine InMail ohne Antwort kostet dich den Credit. Quelle: [LinkedIn Hilfe: InMail-Credits im Sales Navigator (a101030)](https://www.linkedin.com/help/sales-navigator/answer/a101030?lang=de), abgerufen am 29\. September 2026.

Daraus folgt die Strategie: InMails nicht als Massenkanal, sondern für die Leads, bei denen die Vernetzung nicht klappt oder der Zeitpunkt drängt. Zwei Regeln aus derselben LinkedIn-Quelle solltest du kennen. Schickst du einer Person eine zweite InMail, bevor sie geantwortet hat, kostet das einen weiteren Credit. Und du kannst eine InMail nur innerhalb von 60 Minuten nach dem Senden bearbeiten oder löschen. Betreff und Nachricht dürfen bis zu 200 beziehungsweise 2.000 Zeichen haben. Quelle: [LinkedIn Hilfe: InMail-Nachrichten FAQ (a554514)](https://www.linkedin.com/help/linkedin/answer/a554514?lang=de), abgerufen am 29\. September 2026.

Einen Teil deiner Zielgruppe erreichst du ganz ohne Credits: Premium-Mitglieder mit aktiviertem Open Profile. Die Auto-InMail-Funktion von CompLeadly unterscheidet zwischen kostenlosen InMails an Open Profiles und InMails aus deinem Guthaben; wie du sie einrichtest, steht im Wissensartikel [Tutorial: Auto-InMail-Funktion](https://compleadly.de/wissen/tutorial-auto-inmail-funktion). Was eine InMail genau ist und wann sie sich gegenüber der Vernetzung lohnt, erklärt unser Beitrag [LinkedIn InMail: Was sie ist, was sie kostet und wann sie sich lohnt](https://compleadly.de/blog/linkedin-inmail).

## Schritt 10: Follow-up ohne Druck

Deshalb gehört das Follow-up fest dazu. Die Regel: Nach der Annahme der Vernetzung schickst du einen kurzen Opener mit Bezug zum Anlass aus Schritt 7\. Bleibt die Antwort aus, folgt nach ein paar Tagen ein zweiter, kürzerer Anstoß mit einem konkreten Angebot, etwa einem 15-Minuten-Gespräch. Kommt eine Reaktion, stoppt die Sequenz. Nach zwei Nachfassnachrichten ohne Antwort lässt du den Kontakt ruhen.

Welche Abstände und wie viele Stufen für deinen Fall passen, kannst du mit dem kostenlosen [Outreach-Sequenz-Planer](https://compleadly.de/kostenlose-tools/outreach-sequenz-planer) durchspielen. Für die Nachricht selbst gilt: Schreib sie im LinkedIn-Chat, nicht im Sales-Navigator-Postfach, denn dort werden Nachrichten häufiger gesehen und bleiben dauerhaft gespeichert. Wenn du in CompLeadly ausnahmsweise im Sales Navigator schreiben willst, geht das über den Expertenmodus, wie der Wissensartikel [Nachrichten im Sales Navigator schreiben statt in LinkedIn](https://compleadly.de/wissen/nachrichten-im-sales-navigator-schreiben-statt-in-linkedin) zeigt.

## Derselbe Ablauf für Recruiting und Bewerber

Die zehn Schritte sind nicht auf den Vertrieb beschränkt. Im Recruiting ist dein ICP ein Kandidatenprofil: Rolle, Erfahrung, Region, Sprache. Die Account-Suche wird zur Liste der Firmen, aus denen du gern abwirbst. Die Filter „Years in current position“ und „Changed jobs“ sagen dir, wer gerade wechselbereit sein könnte. Wenn du mit Recruiter Lite statt mit dem Sales Navigator arbeitest, bleibt der Ablauf gleich, nur die Suche wechselt. CompLeadly nutzt Recruiter-Lite-Suchen, Pipelines und gespeicherte Zielgruppen als Quelle für dieselben Workflows. Was Recruiter Lite und Recruiter unterscheidet, steht im Beitrag [LinkedIn Recruiter Kosten: Lite oder Recruiter?](https://compleadly.de/blog/linkedin-recruiter-kosten), den Einsatz für Recruiter zeigt die Seite [CompLeadly für Recruiter](https://compleadly.de/anwendungsfaelle/recruiter).

Als Bewerber drehst du den Ablauf um. Dein ICP ist die Wunschfirma, die Account-Suche mit dem Filter „Job opportunities“ zeigt dir, wer gerade einstellt, und in der Lead-Suche findest du die Teamleitung und die Recruiter dieser Firma. Profil besuchen, folgen, vernetzen, dann eine kurze Nachricht mit Bezug auf die Stelle: Das ist derselbe Weg, den ein Vertriebler geht, nur mit einem anderen Ziel. Auch ohne Sales Navigator funktioniert das mit der normalen Personensuche, wie der Wissensartikel [Zielgruppen auf LinkedIn ohne Sales Navigator einstellen](https://compleadly.de/wissen/zielgruppen-auf-linkedin-ohne-sales-navigator-einstellen) zeigt.

## Was CompLeadly aus den zehn Schritten automatisiert

Die Schritte 1 bis 4 bleiben Kopfarbeit. Wer du bist, wen du suchst und wie die Suche aussieht, entscheidest du. Ab Schritt 5 übernimmt CompLeadly die Wiederholung, und zwar mit deiner eigenen Sales-Navigator-Lizenz auf deinem eigenen Rechner:

- Zielgruppe aus deiner Sales-Navigator-Suche, gespeicherten Suche oder Lead-Liste anlegen, per Link oder direkt im Zielgruppen-Builder mit denselben Filtern. Den Unterschied zwischen dem kurzen savedSearch-Link und dem vollständigen Suchlink erklärt der Wissensartikel [Unterschied zwischen savedSearch und normaler Sales-Navigator-Zielgruppe](https://compleadly.de/wissen/was-ist-der-unterschied-von-einer-savedsearch-im-sales-navigator-und-einer-normalen-sales-navigator-zielgruppe).
- Zielgruppen mit mehr als 2.500 Ergebnissen aufteilen und nacheinander abarbeiten, mit Fortschrittsanzeige je Zielgruppe ([Wie du mehr als 2.500 Ergebnisse im Sales Navigator mit CompLeadly verwenden kannst](https://compleadly.de/wissen/wie-du-mehr-als-2500-ergebnisse-im-sales-navigator-mit-compleadly-verwenden-kannst)).
- Profil besuchen, folgen und vernetzen mit festem Abstand, dann Opener nach der Annahme und Follow-up nach einer von dir festgelegten Zahl von Tagen ohne Antwort; die Sequenz stoppt bei der ersten Reaktion.
- Auto-InMail getrennt nach Open Profiles ohne Credits und InMails aus dem Guthaben, mit Tageslimit und Zeitraum.
- Lead-Listen als Excel-Datei sichern, damit sie beim Ende des Abos nicht verloren sind.

Alle Funktionen mit der Angabe, in welchem Tarif sie enthalten sind, findest du auf der Seite [Funktionen](https://compleadly.de/funktionen). Testen kannst du CompLeadly 10 Tage kostenlos und ohne Kreditkarte. Warum die Reihenfolge der Schritte wichtiger ist als das Tool, erklärt unser Beitrag [Der Sales Navigator bringt dir keine Kunden, wenn dir dieses System fehlt](https://compleadly.de/blog/der-sales-navigator-bringt-dir-keine-kunden-wenn-dir-dieses-system-fehlt). Und wenn du bei einem Schritt hängst: Die gesamte [Sales-Navigator-Wissensdatenbank](https://compleadly.de/wissen/kategorie/sales-navigator) ist nach Themen sortiert.

## Häufige Fragen zur Sales-Navigator-Anleitung

Brauche ich den Sales Navigator für LinkedIn-Prospecting?

Nein, aber er macht die Schritte 2 bis 7 deutlich präziser. Die normale LinkedIn-Personensuche hat deutlich weniger Filter. Für den Anfang mit einer klar umrissenen Zielgruppe reicht die Personensuche mit Region, Branche und Position, kombiniert mit OR und AND NOT. Sobald du regelmäßig neue Leads brauchst oder mit Signalen arbeiten willst, lohnt sich der Wechsel.

Wie viele Ergebnisse sollte eine Suche haben?

Unsere Empfehlung: unter 2.500\. Der Sales Navigator zeigt 25 Ergebnisse pro Seite und maximal 100 Seiten; was darüber liegt, kannst du weder öffnen noch anschreiben. LinkedIn nennt dazu keine offizielle Zahl, die Grenze stammt aus unserer Praxis. Größere Zielgruppen teilst du nach Region oder Karrierestufe in mehrere Suchen auf.

Wie oft sollte ich die gespeicherte Suche prüfen?

Einmal pro Woche, passend zum Rhythmus der Benachrichtigungen. LinkedIn schickt für gespeicherte Suchen wöchentliche E-Mails und zeigt neue Treffer auf der Sales-Navigator-Startseite an. Nimm dir dafür einen festen Termin, geh die neuen Treffer durch und übernimm nur die passenden in deine Lead-Liste.

Kann ich Lead-Listen exportieren?

Beim Kündigen des Abos gehen die Listen verloren. Mit CompLeadly legst du die Liste als Zielgruppe an und exportierst die Kontakte über die Profilexport-Funktion als Excel-Datei, wie im Wissensartikel „Lead-Listen aus dem Sales Navigator mit CompLeadly sichern“ beschrieben.

Bekomme ich InMail-Credits zurück?

Ja, wenn die InMail innerhalb von 90 Tagen eine Antwort bekommt, auch eine Schnellantwort wie „Nicht interessiert“. InMails ohne Antwort werden nicht gutgeschrieben. Du bekommst im Sales Navigator 50 Credits pro Monat und kannst bis zu 150 ansammeln. Quelle: LinkedIn Hilfe a101030, abgerufen am 29\. September 2026.

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![Sebastian Andes](https://media.compleadly.de/media/8b720e679e2f2b08cc017d1938d026c62e625a21790c6df1284c2d4075cb3582-2.webp)

[Sebastian Andes](https://compleadly.de/blog/autor/sebastian-andes)

Geschäftsführer · CEO

Marketing-Coach & Unternehmensberater. Als erfahrener Unternehmer und Marketingstratege baut er CompLeadly seit 2019 mit auf.

[LinkedIn – Sebastian Andes](https://www.linkedin.com/in/sebastian-andes/)

![Philipp Krapp](https://media.compleadly.de/media/5f21a7708967b449194687bb2101d4f657472eae4f1382d605d6904a027aab22-2.webp)

[Philipp Krapp](https://compleadly.de/blog/autor/philipp-krapp)

Geschäftsführer · CTO

Software-Ingenieur & App-Entwickler. Als innovativer Softwareentwickler baut er CompLeadly seit 2019 mit auf.

[LinkedIn – Philipp Krapp](https://www.linkedin.com/in/philipp-krapp/)

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Wir bauen CompLeadly, damit LinkedIn-Akquise nicht mehr nach Zufall funktioniert. Unser Content-Team schreibt hier auf, was in echten Kampagnen tatsächlich wirkt.

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## Bereit für Antworten statt kalter Listen?

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