Vor ein paar Wochen hat mich jemand gefragt, warum auf seine InMails so gut wie niemand antwortet.
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Kommt dir das bekannt vor? Du gibst dir Mühe, schreibst freundlich, aber gefühlt redest du ins Leere.
Falls du erst klären willst, wann eine InMail überhaupt das richtige Werkzeug ist: Was eine InMail ist und was sie kostet.
➡️ Die eigentliche Frage ist:
Wie bringst du Menschen dazu, auf deine InMail zu antworten – ohne sie mit einem Pitch zu überfahren?
Hier ist der psychologische Trick, der wirklich funktioniert 👇
1️⃣ Starte mit einer Frage – nicht mit einem Angebot.
Zum Beispiel: „Sehe ich das richtig, dass du im Bereich IT-Security tätig bist?“
Das ist neutral, interessiert und leicht zu beantworten.
Recruiter holen mit derselben Frage-Technik Kandidaten ab, die gerade gar nicht suchen: „Sehe ich richtig, dass ihr das Backend inzwischen auf Kotlin umgestellt habt?“ Auf Jobsuche fragst du die Teamleitung nach dem Team statt nach der Stelle, etwa: „Ist die ausgeschriebene Rolle eher Aufbau oder Betrieb?“ Beide Fragen lassen sich in einem Satz beantworten, deshalb kommen Antworten. InMails kosten allerdings Guthaben. Premium-Mitglieder mit LinkedIn Open Profile schreibst du ohne Guthaben an. Mit dem Sales Navigator hast du 50 InMails im Monat; was das Paket sonst bietet, steht in LinkedIn Sales Navigator: sinnvolle Investition oder überbewertetes Vertriebstool? Oft reicht eine Vernetzungsanfrage, und dieselbe Frage kommt nach der Annahme als Opener. CompLeadly verschickt beides aus einer Zielgruppe, auf Wunsch auch als InMail, und fasst nach, wenn deine Nachricht eine von dir festgelegte Zahl Tage unbeantwortet bleibt. In der kostenlosen Version gehören InMails, Opener und Follow-ups zu den Basis-Funktionen mit Tageslimit, z. B. 5 InMails und 1 Follow-up pro Tag. Wie Recruiter InMail und Vernetzung kombinieren, zeigt der Recruiting-Anwendungsfall.
2️⃣ Nutze das Bedürfnis, recht zu haben.
Menschen lieben es, zu bestätigen oder zu korrigieren.
Wenn sie antworten – selbst mit „Nein, das stimmt nicht“ – ist der Chat geöffnet.
3️⃣ Halte es kurz.
Eine InMail ist kein Roman. Ein Satz + eine Frage reicht völlig.
Ob deine Nachricht kurz genug ist, eine Frage enthält und ohne werbliche Sprache auskommt, prüft der LinkedIn Nachrichten-Check, bevor du Guthaben ausgibst.
4️⃣ Baue später auf der Antwort auf.
Wenn jemand reagiert, darfst du auch nach Monaten wieder schreiben – der Chat bleibt offen wie eine normale LinkedIn-Nachricht.
💡 Der erste Schritt zu mehr InMail-Antworten ist nicht besser zu verkaufen –
sondern besser Fragen zu stellen.
Wie startest du aktuell deine erste Nachricht auf LinkedIn?





