Ich dachte früher:
„Wenn das Produkt gut ist, verkauft es sich von allein.“
Das war einer meiner teuersten Denkfehler.
Ich kam aus der Elektrotechnik.
Bachelor.
Master.
Projektleitung.
Automobilbranche.
Ich habe gelernt, Probleme technisch zu lösen.
Also dachte ich:
- Gutes Produkt bauen
- Menschen zeigen
- Kunden gewinnen
Klingt logisch.
War aber falsch.
Ich hatte damals eine Idee für elektrische Fitnessgeräte.
Keine klassischen Gewichte, sondern Widerstand über Elektromotoren.
Ich habe getüftelt.
Gebaut.
Getestet.
Präsentiert.
Auf Pitch-Events gab es Applaus.
Urkunden auch.
Aber Investoren?
Keine.
Warum?
Weil Ideen nett sind.
Aber funktionierender Vertrieb ist besser.
Das war der Moment, in dem ich verstanden habe:
Du kannst das beste Produkt der Welt haben.
Wenn du es nicht verkaufen kannst, passiert nichts.
Und wenn du Vertrieb kannst, funktioniert sogar ein mittelmäßiges Produkt besser als ein geniales Produkt ohne Nachfrage.
Später habe ich LinkedIn entdeckt.
Nicht als Social-Media-Spielerei.
Sondern als Vertriebskanal.
Aber auch da gilt:
Nur ein Profil zu haben, reicht nicht.
Nur zu posten, reicht nicht.
Nur Kontakte zu sammeln, reicht nicht.
Du brauchst ein System.
Ein Profil, das Vertrauen aufbaut.
Eine Zielgruppe, die wirklich passt.
Touchpoints, bevor du anschreibst.
Nachrichten, die nicht nach Pitch klingen.
Follow-ups, die nicht vergessen werden.
Aus genau diesem Problem ist CompLeadly entstanden.
Nicht, weil die Welt noch ein weiteres Tool gebraucht hat.
Sondern weil gute Angebote nicht daran scheitern sollten, dass niemand sie systematisch sichtbar macht.
Warten hilft auch bei offenen Stellen nicht
„Gute Leute finden uns schon“ ist die Recruiting-Version desselben Irrtums. Eine gute Stelle ohne aktive Ansprache bleibt eine Anzeige, die die richtigen Leute nie sehen, weil sie gerade nicht suchen. Bei Bewerber:innen heißt der Irrtum „Mein Lebenslauf spricht für sich“. Tut er nicht, solange er im Stapel mit allen anderen liegt. In beiden Fällen hilft das System von oben: passende Zielgruppe, Touchpoints, eine Nachricht ohne Pitch, ein Follow-up. CompLeadly baut diese Kette aus einer Liste, die du in LinkedIn Recruiter, im Sales Navigator oder in der normalen Suche erstellt hast: Profilbesuch, Kontaktanfrage, Opener, Nachfassen. Für Recruiter:innen ist das auf unserer Recruiting-Seite beschrieben, für Bewerber:innen unter Fehler bei der Jobsuche vermeiden.
Heute weiß ich:
Ein gutes Produkt ist wichtig.
Aber ein gutes Produkt ohne Vertrieb ist nur ein gut gehütetes Geheimnis.





